Der S.C. Blau-Weiß Köln 06 weiht seinen neuen Kunstrasenplatz ein

Nach zwei Jahren Planungen und vier Monaten Bauzeit konnte noch vor dem Jahresende 2016 der neue Kunstrasenplatz des SC Blau-Weiß Köln 06 fertig gestellt werden

Heute nun konnte der Verein auf der Eichenkreuz-Sportanlage am Fort-Deckstein in Köln-Lindenthal, direkt am Militärríng gelegen, sein neues Schmuckstück auch offiziell einweihen.

Der S.C. Blau-Weiß Köln 06 weiht seinen neuen Kunstrasenplatz ein

Die Blau-Weißen gehören inzwischen wieder zu den größten Vereinen mit Fußballabteilung in Köln. Nicht weniger als insgesamt 20 Mannschaften nehmen aktuell am Spielbetrieb des Fußballkreises Köln und FVM teil, davon allein vier Herrenteams.

Der SC Blau-Weiß Köln fungierte hier selbst als Bauherr mit den entsprechenden städtischen Zuschüssen. Entstanden ist auf dem Gelände im Grüngürtel ein moderner Kunstrasenplatz, ohne dass die idyllische Lage mit dem bestehenden Baumbestand in Mitleidenschaft gezogen worden wäre.

Nachvollziehbar mit berechtigtem Stolz schaute der BW-Vorstand mit Daniel Buss, Dirk Schumacher und Manuel Skorzenski an der Spitze auf das Entstehen der „runderneuerten“ Sportanlage zurück.

Der Verein konnte zur Einweihung eine Reihe von Gästen auf der neuen Eichenkreuz-Sportanlage begrüßen. Dazu zählten die Bezirksbürgermeisterin für Köln-Lindenthal  Helga Blömer-Frerker oder auch der Architekt wie Vertreter der am Bau beteiligten Firmen. Die Vereine DJK Südwest Köln und VfL Rheingold Poll hatten Abordnungen ihres Vorstands entsandt. Die Liste liesse sich noch beliebig fortsetzen.

Der Fußballkreis Köln war durch Martina Lambertz, Werner Jung-Stadié, Detlev Köhnen, Hans-Joachim Schmitz und Axel Zimmermann vertreten. Mitgebracht hatte man zur Eröffnung einen Sack neuer Bälle, gedacht für möglichst viele Tore und Punkte auf dem neuen Grün statt staubiger oder knöcheltiefer Asche.

Zwei Jahre hatte es von der ersten Idee eines Kunstrasenplatzes bis zur Fertigstellung gedauert, eine insgesamt nur vermeintlich lange Zeit. Das Bauvolumen lag dabei bei 693000 Euro, neben den städtischen Mitteln in Höhe von 600000 Euro hatte der SC Blau-Weiß somit noch rund 93000 Euro selbst zu stemmen. Eine nicht geringe Summe, die sich jedoch gelohnt hat, wenn man das heutige Endergebnis sah. So empfand auch Helga Blömer-Frerker als die zuständige Bezirksbürgermeisterin vor zahlreichen Besuchern bei strahlendem Sonnenschein: „Toll, was hier in insgesamt noch überschaubarer Zeit entstanden ist. Dies bestätigt uns darin, Sie bei diesem Bauvorhaben unterstützt zu haben, was wir gerne auch in Zukunft machen werden.“

Nach dem „Kick-Off“ von Juniorenmannschaften fand die Segnung des neuen Sportplatzes durch Frank Blachmann, dem Gemeindereferenten von St. Stephan aus Köln-Lindenthal statt.

Danach wurde es „ernst“, stand doch das Meisterschaftsnachholspiel der 1. Mannschaft gegen den Türkischen FC an. Dass die Begegnung nach einer 2:0 Führung noch 2:2 (1:0) endete, muss keineswegs als schlechtes Omen für die Blau-Weißen gewertet werden.

Fotos: Silke Steinraths und Werner Jung-Stadié

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