Acht Inklusions-Mannschaft kämpften in zwei Gruppen im positiven Sinne um den Ball, Tore, Punkte und letztendlich die Pokale, die in diesem Jahr Doris Kastner von der BeWo Monvita gespendet hatte.
Speziell das Spiel um Platz 3+4 wie das Endspiel, alle Begegnungen des Brücker-Sozialcups wurden auf Kleinfeld ausgetragen, waren sehr spannend und endeten denkbar knapp, wurden diese doch erst durch ein Neunmeterschießen entschieden.
Den 3. Platz belegte der Gastgeber SC Brück mit 4:3 (0:0) gegen BeWo Machabäerhaus MAC, Turniersieger wurde BeWo Severin nach einem 6:4 (3:3) gegen BeWo St. Marien.
Da BeWo Severin schon zum 3. Male Turniersieger wurde, verbleibt jetzt auch der Wanderpokal bei diesem Team.
Die Siegerehrung nahm der Hauptorganisator Gerhard Ebers gemeinsam mit dem Brücker Vorsitzenden Frank Jenniges vor, unter den Zuschauern auch der Kölner Kreisvorsitzende Werner Jung-Stadié. Vergessen wurden auch keineswegs die vielen fleißigen Helfer im Verein, die die Veranstaltung erst ermöglichten. Der Erlös des Turniers geht übrigens in diesem Jahr an die Stiftung für krebskranke Kinder in Cali/Kolumbien.
Der SC Brück hatte noch vor kurzem die Sepp-Herberger-Urkunde für seine vorbildliche Inklusionsarbeit erhalten. Am kommenden Montag beginnt im Verein zudem ein neuer C-Lizenz-Lehrgang des Fußballkreises Köln, der bis auf den letzten Platz ausgebucht ist.
Der Vereinsvorsitzende Frank Jenniges war nach dem Turnier und der Siegerehrung geradezu begeistert: „Bei allen Turnieren, die es gibt, ist mir dies das liebste, es macht einfach nur Spaß zu sehen, wie sich die Spielerinnen und Spieler mit Handicap begeistern können, den achten Platz dann genauso euphorisch wie den ersten Platz bejubeln“.
