Appell an die Solidarität der Stadt Köln mit dem Breitensport

Der Stadtsportbund Köln und die Sportjugend Köln appellieren in einer Pressemitteilung im Zusammenhang mit der Diskussion um die Erweiterung des FC-Geländes an die Solidarität der Stadt Köln mit dem Breitensport, dem sich der Fußballkreis Köln inhaltlich voll anschließen möchte.

Appell an die Solidarität der Stadt Köln mit dem Breitensport

Hallo Köln, Solidarität ist gefragt!

Die Erweiterung des FC-Geländes und der Breitensport

In der Beschlussvorlage des Beirats bei der Unteren Naturschutzbehörde (Sitzung vom 18.3.2019) wird vorgeschlagen, bei der Erweiterung des FC-Geländes auf die vier Kleinspielfelder zu verzichten, ohne dass dort auf die inhaltliche Wertigkeit dieser Spielfelder hingewiesen wird –  dies haben wir mit großem Unverständnis zur Kenntnis genommen. Wir erinnern daher dringend die Ratsfraktionen daran, bei ihrem Beschluss vom 15.12.16 zu bleiben, in dem diese Felder einen wichtigen Bestandteil der FC-Erweiterung darstellen.

Es geht hier nicht nur um die nachvollziehbar sinnvollen Erweiterungspläne des 1. FC Köln, sondern auch um das Geschenk des FC an den Breitensport, das uns dringend notwendige Bewegungsräume für den vereinsgebundenen und den vereinsungebundenen Sport verschafft. In Zeiten der Sportentwicklungsplanung und dem damit eingeschlagenen Weg hin zu einer Sportstadt wäre der Verzicht auf diese Kleinspielfelder ein fatal falsches Zeichen. Zusätzlicher Bewegungsraum ist dringend notwendig, damit der Sport auch weiterhin in den verschiedensten Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Integration oder Persönlichkeitsentwicklung – insbesondere für Kinder und Jugendliche – erfolgreich tätig sein kann. In einer wachsenden Stadt sind Bewegungsräume unverzichtbare Bestandteile der Güte einer Kommune.

Daher appellieren wir dringend an die Solidarität der Stadt Köln mit dem Breitensport mit seinen 270.000 Vereinsmitgliedern und weiteren Zehntausenden, die nicht organisiert Sport treiben. Wir fordern alle Parteien auf, im Sinne des Kölner Sports zu ihrer Entscheidung zu stehen, damit die Erweiterung des FC-Geländes inklusive der vier Plätze für den Breitensport wie ursprünglich geplant realisiert werden kann. „Diese Entscheidung ist eine der ersten Nagelproben für die Ziele und die Wertigkeiten des Sportentwicklungsplans“, so Peter Pfeifer, Vorsitzender des Stadtsportbundes Köln.

Text: SSBK und sportjugend köln

PRESSEMITTEILUNG vom 21. März 2019

 

 

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