Aus Solidarität für Flutopfer: Viktoria Köln spendet Pokaleinnahmen

Aus Solidarität für Flutopfer: Viktoria Köln spendet Pokaleinnahmen

Die Jahrhundert-Flut hinterließ auch bei dem TuS Untereschbach verheerende Schäden. Auf dem Kunstrasenplatz der TuS-Arena stand das Wasser kniehoch. Die Wassermassen zerstörten die Tennisplätze, die benachbarte Halle wurde ebenfalls Opfer der Überschwemmung. Wochenlang konnte der Klub, der 400 Mitglieder hat, nicht trainieren. „Es war eine schlimme Zeit für uns und die Menschen hier in Untereschbach“, sagte der Klubvorsitzende Lars Schmidt.

Deshalb war die Freude bei ihm riesengroß, als Andreas Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung von Viktoria Köln, ihm vor dem Anpfiff des Bitburger-Pokalspiels eröffnete: „Wir verzichten aus Solidarität zu den Opfern der Flutkatastrophe auf unsere Einnahmen. Diese Entscheidung haben der Vorstand und die Geschäftsführung einstimmig beschlossen. Damit möchte die Viktoria einen Beitrag leisten, damit die TuS Untereschbach wieder auf die Beine kommt und die vielen Kinder und Jugendlichen trainieren können.“

Schmidt war sichtlich erfreut über die Solidarität des Drittligisten. „Damit haben wir nicht gerechnet. Wir sind der Viktoria sehr dankbar. Das ist eine fantastische Geste, über die wir uns sehr freuen. Es ist gut zu wissen, dass die Viktoria in dieser schweren Zeit an unserer Seite steht.“

Markus Müller, Vorsitzender des Verbandsspielausschusse und Pokalspielleiter des Bitbuger-Pokals ergänzte: "Danke an Viktoria Köln. Das ist eine tolle Geste, die zeigt, dass Fußball viel mehr ist als ein 1:0 und dass bei unseren Vereinen über das Sportliche hinaus um Werte geht."

Foto: FC Viktoria Köln

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