Auslosung im Bitburger-FVM-Pokal und Ford-Pokal der Frauen steht an

Auslosung im Bitburger-FVM-Pokal und Ford-Pokal der Frauen steht an

Vorfreude und Spannung nehmen allmählich zu. Am Dienstag werden die Paarungen des Halbfinals im Bitburger-Pokal und des Viertelfinals im Ford-Pokal der Frauen ermittelt. Der FVM überträgt die Auslosung von 19 Uhr an live via Facebook.

Beim Frauen-Mittelrheinligisten Rot-Weiß Merl hat man ziemlich konkrete Vorstellungen vom Wunschlos für das Viertelfinale im Ford-Pokal. „Eine Partie gegen einen Ligarivalen auf eigenem Platz wäre das Schönste“, sagt der Merler Trainer Rafael Tomasko. Selbstverständlich würde man auch das Duell gegen eines der beiden Topteams motiviert annehmen, meint er mit Blick auf die beiden Regionalliga-Mannschaften im Wettbewerb, SC Fortuna Köln und Vorwärts SpoHo Köln. Doch wie schwierig es wäre, in so einem Vergleich für eine Überraschung zu sorgen, habe man erst jüngst erlebt. „Unser Testspiel gegen Fortuna Köln haben wir mit 0:8 verloren. Die Fortuna spielt schon auf einem anderen Level“, so Tomasko. Auf den Ford-Pokal habe man unabhängig vom Gegner große Lust. „Wenn es um diesen Wettbewerb geht, spürt man bei den Mädels eine ganz besondere Spannung. Das macht diese Begegnungen so reizvoll“, betont er.

An diesen Zauber des Pokals glaubt auch Fred Lindenberg, Abteilungsleiter-Frauen des Mittelrheinligisten SC West Köln. „Diese Spiele haben einfach einen besonderen Charakter. Da ist auch für den Außenseiter immer etwas möglich“, ist er überzeugt. Er hofft, dass sich die zuletzt schwierige personelle Situation rechtzeitig entspannt. „Wenn wir komplett sind, können wir einiges bewegen“, meint Lindenberg. Mit der routinierten Stürmerin Sandra Schmitt und der technisch starken Mittelfeldspielerin Nina Windmüller verfüge man über Spielerinnen, die auch den Teams der großen Vereine Paroli bieten könnten. Zunächst aber wünscht sich der Abteilungsleiter einen Gegner aus der eigenen Liga.

Fortuna Köln will Titel verteidigen

Mit reichlich Selbstvertrauen blickt man beim Titelverteidiger Fortuna Köln auf die Auslosung und die weiteren Herausforderungen im Ford-Pokal. „Unser Ziel ist ohne Wenn und Aber der Titelgewinn. Wir wollen wieder in den DFB-Pokal einziehen“, macht Achim Stuhr, Frauen-Abteilungsleiter beim Kölner Südstadtklub klar. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga sei man zwar jetzt der gejagte Favorit, aber diese Rolle nehme man an. „Unser Trainer Marc Gertzen wünscht sich Alemannia Aachen, ich würde mich über ein Duell mit Vorwärts SpoHo freuen“, sagt Stuhr. Das von ihm präferierte Los verspreche schließlich ein „heißes Derby“.

Zwei Kölner Teams im Bitburger-Pokal-Halbfinale

Ein Derby könnte es auch noch im Bitburger-Pokal geben. Immerhin sind mit dem Titelverteidiger und Drittligisten FC Viktoria Köln und dem Bezirksligisten SC Blau-Weiß Köln noch zwei Klubs aus der größten Stadt im Fußball-Verband Mittelrhein im Halbfinale vertreten. Für die im Westen der Metropole beheimateten Blau-Weißen wäre das wohl die Krönung der bisherigen Pokal-Saison. Dass sie zu Überraschungen fähig sind und wissen, wie man diese Tage feiert, bewiesen sie am Abend des jüngsten 3:2-Coups gegen den zwei Liga höher spielenden BC Viktoria Glesch-Paffendorf. Der Erfolg sei zwar knapp, aber angesichts des leidenschaftlichen Auftritts der Mannschaft verdient gewesen, fand Raffaelo Wolf, Sportlicher Leiter der Kölner.

Ein knapper 3:2-Erfolg beim Mittelrheinligisten FC Hürth bescherte auch dem Regionalligisten 1. FC Düren den Einzug in die Vorschlussrunde. „Wir machen es offenbar immer spannend, was zählt ist aber einzig das Weiterkommen. Jetzt wünschen wir uns einen knackigen Gegner“, sagt Wolfgang Spelthahn, der Vorsitzende des 1. FC Düren. Als „knackiger Gegner“ erwies sich zuletzt auch der Mittelrheinligist Eintracht Hohkeppel. Aus einem zwischenzeitlichen 0:2 machte das Team in der Verlängerung einen 4.3-Erfolg gegen den ebenfalls ambitionierten Ligarivalen Bonner SC. „Wir haben den Fight angenommen und Moral bewiesen. Diese Geschichte würden wir gerne fortsetzen“, sagt Kevin Theisen, der Sportliche Leiter der Eintracht.

Modus und Termine

Gespielt werden im Bitburger-Pokal fünf Runden inklusive Finale, bis der neue Bitburger-Pokalsieger feststeht. Klassentiefere Teams genießen bis einschließlich Halbfinale Heimrecht. Die Spiele der Vorschlussrunde sind für den Zeitraum 21. bis 23. März vorgesehen. Das Bitburger-Pokalfinale findet am 3. Juni zum zweiten Mal im Sportpark Höhenberg in Köln statt. Geplant ist wieder eine Übertragung der ARD als Live-Konferenz im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure. Die Sieger des Wettbewerbs qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.

Das Viertelfinale im Ford-Pokal findet am 8. April statt. Inklusive Endspiel sind insgesamt vier Runden zu spielen, wobei klassentiefere Teams bis einschließlich Halbfinale Heimrecht genießen. Das Finale findet am 8. Juni (Fronleichnam) in Arnoldsweiler statt. Der Sieger qualifiziert sich ebenfalls für die erste Runde des DFB-Pokals.

 

Das Achtelfinale im Ford-Pokal der Frauen

  • SV Menden (ML) – Vorwärts SpoHo Köln (RL) 0:3
  • TB-SV Füssenich-Geich (BL) – SC West Köln (ML) 1:5
  • SC Blau-Weiß 06 Köln (LL) – Rot-Weiß Merl (ML) 3:5 n.V.
  • TV Hoffnungsthal (LL) – SV Viktoria Rot-Weiß Waldenrath/Straeten (ML) 0:2
  • SV Weiden (LL) – SV Allner-Bödingen (ML) 1:3
  • SF Uevekoven (ML) – TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch (ML) 4:1
  • TV Konzen (LL) – Alemannia Aachen (ML) 0:7
  • Spfr. Ippendorf (ML) – S.C. Fortuna Köln (RL) 0:7

 

Geplante Spieltermine

  • Viertelfinale: 8. April 2023
  • Halbfinale: 18. Mai 2023
  • Finale: 8. Juni 2023

 

Das Viertelfinale des Bitburger-Pokals:

  • SV Eintracht Hohkeppel (ML) - Bonner SC (ML) 4:3 n.V.
  • SC Blau-Weiß 06 Köln (BL) - BCV Glesch-Paffendorf (ML) 3:2
  • FC Hürth (ML) - 1. FC Düren (RL) 2:3.
  • Alemannia Aachen (RL) - FC Viktoria Köln (3. Liga) 0:1 n.V.


Weitere Spieltermine Bitburger-Pokal

  • Halbfinale: 21. bis 23. März 2023
  • Finale: 3. Juni 2023
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