Der FC Pesch mit seinem Jugendleiter Andreas Heinen an der Spitze hatten die turnusmäßig anstehende Zusammenkunft der Trainer und Betreuer der Jugendabteilung zum Anlass genommen, diese Ehrungen durchführen zu lassen. Imposant dabei, dass trotz Krankheit, Urlaub oder beruflicher Verpflichtungen eine solch stattliche Anzahl von bei dem FC Pesch ehrenamtlich Tätigen zugegen war.
Zunächst standen Heinz Osten, Ehrenamtsbeauftragter des Kreises Köln, sowie der Kreisvorsitzende Werner Jung-Stadié der Versammlung für eine ausführliche Fragerunde zur Verfügung, die im positiven Sinne auch fast eine Stunde in Anspruch nahm. Hier gab es für Trainer und Betreuer oder Betreuerinnen durchaus auch das eine oder andere Neue wie Aktuelles zu erfahren.
Dann erfolgten die drei Ehrungen, wobei leider nur Adriano Terranova persönlich zugegen sein konnte, Frank Rechenberg und Erhard Braun waren krankheits- bzw. urlaubsbedingt verhindert. Hier nahmen Andreas Heinen und das Pescher Urgestein Karl Ensmann stellvertretend die Urkunde und jeweils die Silberne Verdienstnadel des FVM in Empfang.
Adriano Terranova ist trotz seines jungen Alters (Jahrgang 1990) seit nun bereits 22 Jahren Vereinsmitglied, fing bei den Peschern im Bambinialter mit dem Kicken an, durchlief alle Jugendmannschaften sowie auch Herrenteams bis er sich als Betreuer, nun auch als Trainer mit frischer B-Lizenz, im Verein im Prinzip unersetzlich machte.
Frank Rechenberg ist aktuell der Geschäftsführer der Jugendabteilung des FC Pesch, gehört dem Verein inzwischen bereits seit 15 Jahren an, bekleidete vorher bereits einmal die Funktion des Jugendleiters, dies neben der Tätigkeit als Betreuer oder Trainer verschiedener Juniorenmannschaften.
Erhard Braun hat inzwischen auch schon seit 15 Jahren das Amt des Schatzmeisters der Jugendabteilung inne, einer wichtigen Funktion in jedem Verein, wobei er sicher zu den Personen gehört, die lieber im Hintergrund einer wichtigen Aufgabe eines Vereins nachgehen.
Der Beifall der Versammlung war den Ausgezeichneten auch in teilweiser Abwesenheit sicher. Andreas Heinen bedankte sich gleichermaßen für das Kommen der beiden Kreisvertreter wie diese auch dafür, dass sie heute in Pesch zugegen sein durften. Basisarbeit ist, so die einhellige Meinung, durch nichts zu ersetzen, der direkte Austausch baut Barrieren oder Vorbehalte ab, bringt eine neue Sicht auf manchmal nicht direkt erkennbare Sachverhalte und Zusammenhänge.
Schon am kommenden Freitag darf der Fußballkreis Köln erneut beim FC Pesch zu Gast sein – werden dann doch die neuen C-Lizenzen für eine Reihe von Trainern des Clubs übergeben werden können, wobei der entsprechende Lehrgang auch beim FC Pesch stattgefunden hatte.
Vorbildlich, dass beim FC Pesch nicht nur auf eine gute Qualifizierung wert gelegt wird, auch die Ehrung verdienter Mitarbeiter gehört mit neben anderem zur Vereinsphilosophie.
