Am kommenden Donnerstag, dem 10. August, kann Eugen Müller seinen erst 65. Geburtstag feiern, ist jedoch im Prinzip schon ein wahres Urgestein im Fußballkreis Köln, inzwischen dort bereits seit einunddreißig Jahren tätig, weit mehr als ein Vierteljahrhundert.
Aktiv spielte Eugen Müller als Jugendlicher bis zu den Alten-Herren zwischen 1969 und 1996 beim damaligen Deutzer SV, mit einem Jahr Abstecher beim SV Gremberg-Humboldt. Beim Deutzer SV begann auch seine Tätigkeit in der Vereinsarbeit, sei es als Trainer (1976 bis 1994) oder in verschiedenen Vorstandsfunktionen (1977 bis 1996). In dieser Zeit erwarb er auch die Trainer-C-Lizenz und den so genannten „Jugendleiterschein“.
Im Februar 1997 schloss sich Eugen Müller dann der SV Deutz 05 an, war und ist dort Mitarbeiter in der Fußballabteilung, seit Juni 2008 bei Deutz 05 ferner Mitglied im Vereinsrat.
Im Februar 1992 begann seine Karriere im Fußballkreis Köln als Staffelleiter des seinerzeit noch „Technischen Ausschusses“, war auch von 1995 bis 2007 Mitglied des Ausschusses Freizeit und Breitensport. Den Vorsitz des Kreisspielausschusses übernahm Eugen Müller im April 2010, gab diesen aus besonderem Grund im Juli 2017 an Martina Lambertz ab, gehört jedoch weiterhin dem „KSpA“ als Staffelleiter an. Inzwischen auch bereits seit 2019 ist Eugen Geschäftsführer des Fußballkreises Köln.
Beim Fußballverband Mittelrhein war Eugen von 2001 bis 2016 Beisitzer des Bezirkssportgerichtes 1, 2016 und 2017 zudem im Verbandsspielausschuss des FVM tätig.
Zwischen 2005 und 2016 gehörte Eugen zudem diversen Platz-Kommissionen in Leverkusen und Köln an. Eine alles in allem mehr als stattliche Aufzählung.
Dass bei dieser fußballerischen Laufbahn Ehrungen nicht ausblieben, versteht sich von selbst: Silberne und Goldene Verdienstnadel des Deutzer SV, Verdienstnadel von Deutz 05, Goldene FVM-Verdienstnadel (2001), Silberne FVM-Ehrennadel (2013) oder die Überreichung der DFB-Ehrenamtsurkunde nebst Uhr.
Neben dem „Fußballer“ Eugen Müller gibt es jedoch durchaus auch die Privatperson, die stets durch ihre ruhige, sachliche Art besticht, dabei kann Eugen mit seinem „rheinischen Augenzwinkern“ jedoch auch im positiven Sinne seine Herkunft nicht verleugnen. Er ist wie gehabt ein begeisterter Sammler, seien es Briefmarken oder auch „AMTLICHE Mitteilungen“, ist großer Fan von Statistiken jeglicher Art. Bei Fragen kann Eugen was immer eine fundierte Auskunft liefern.
Als Beamter im Vorruhestand eröffnete sich für ihn die Möglichkeit, seinen Lebensmittelpunkt zu seiner Lebensgefährtin Isolde in den Schwarzwald zu verlegen – gesagt – getan. Deshalb auch siehe oben „aus besonderem Grund“. Dass der „Kölsche Jung“ sich durch seinen neuen Wohnort jedoch in kürzester Zeit zu einem Experten in Schneeräumung und Rasenmähen entwickeln würde, hatte er wohl eher nicht geahnt.
Der FVM wie der gesamte Fußballkreis Köln wünschen Eugen Müller alles Gute zu seinem 65. Geburtstag, möge er uns in seiner typischen Art noch lange so agil und tatendurstig wie bisher erhalten bleiben.
Dass rund 450 Kilometer Entfernung zwischen Köln und seinem neuen Domizil in Sankt Georgen kein wirklicher Grund einer schlechteren Kommunikation sein müssen, beweisen fast tägliche Kontakte in sein Colonia – oder auch nach Leverkusen. Zudem zieht es ihn ja auch persönlich immer wieder recht regelmäßig in seine Heimatstadt. Dies gewährleistet auch, dass gewisse „Kölsche Spezialitäten“ zumindest vorübergehend im Schwarzwald zum Verzehr zur Verfügung stehen.
Erst recht im Zeitalter von Videokonferenzen, die wir in Corona-Zeiten verinnerlichen mussten, sind gewisse Entfernungen kein wirkliches Thema im Sinne von positiver Kommunikation mehr.
