FVM-Pokal-Auslosung setzt historische Marke: Highlight-Spiele in allen Wettbewerben

FVM-Pokal-Auslosung setzt historische Marke: Highlight-Spiele in allen Wettbewerben

Das Jahr ist noch jung und doch hat es bereits eine historische Marke gesetzt: Die live via Facebook übertragene Auslosung der Paarungen in den Pokal-Wettbewerben auf Verbandsebene war die größte aller Zeiten am Mittelrhein. Darauf wies Nina Hambalek, Pressesprecherin des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM), hin. Gezogen wurden nicht nur die Viertelfinals im Bitburger-Pokal der Herren und im Schaebens-Pokal der Frauen, sondern es ging auch die Auslosung der A- und B-Junioren-Wettbewerbe und des ARAG-Pokals der D-, C- und B-Juniorinnen über die Bühne.

„In allen Wettbewerben erwarten uns viele Highlight-Spiele“, blickte Hambalek voraus. Stephanie Kuklinski stimmte zu. Die Marketingleiterin von Schaebens, seit Oktober 2025 neuer Partner des Frauenfußballs im FVM, war als Losfee bei den Ziehungen dabei. Das Engagement ihres Unternehmens für den Frauen- und Mädchenfußball sei ein Herzensprojekt und passe bestens, „denn wir sind verbunden mit der Region und entwickeln Gesundheits- und Pflegeprodukte speziell für Frauen.“ Kuklinski kündigte einige Aktionen im weiteren Verlauf des Schaebens-Pokals an und versprach, auch beim Finale am 1. Mai vor Ort zu sein.

Das Troisdorfer Aggerstadion wird zum Sehnsuchtsort

Dieses Endspiel wird erneut im Troisdorfer Aggerstadion steigen. Die Arena ist damit Sehnsuchtsort für sieben Vereine. Denn der eigentliche achte, der im Achtelfinale noch siegreiche SV Eintracht Hohkeppel, hat seine Frauenmannschaft zurückgezogen. „Es bleibt also ein Platz frei“, erklärte Pokalspielleiterin Emilie Schmidt. Dieses Freilos erwischte der Regionalligist Vorwärts Spoho Köln, der somit als Halbfinalist feststeht. Dank der Überraschungen in der Auftaktrunde und der großen Bandbreite verbliebener Teams gebe es dennoch „die beste Ausgangslage für spannende Pokalspiele“, ist Schmidt sicher.

Zu den Überraschungsteams gehört auch Landesligist FC Viktoria Köln, der in Runde eins den Mittelrheinligisten SV Rot-Weiss Merl mit 1:0 bezwang. Marina Buschinski, Sportliche Leiterin bei der Viktoria, hofft, dass ihre Mannschaft den Weg noch weiter fortsetzt. Im Viertelfinale geht es nun gegen den Landesligarivalen Bedburger BV. „Ein spannender Gegner“, findet Buschinski. „Wir sind stolz, im Viertelfinale dabei zu sein. Und wir haben Heimrecht, was immer gut ist“, sagt sie. Ihre Elf habe das Zeug zum Sieg, „aber das ist der Pokal und der hat immer seine eigenen Gesetze“.

Frauen-Pokal-Titelverteidiger S.C. Fortuna Köln tritt in Aachen an

Glücklich mit dem Los war auch Maik Honold, Trainer des Mittelrheinligisten SV Viktoria Rot-Weiß Waldenrath/Straeten. Es geht zum Ligarivalen TuS Homburg Bröltal. „Ich erwartet ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Wir freuen uns auf die Aufgabe“, betonte er. Mats Bollmann, Coach des Gastgebers, sagte: „Das ist ein 50:50-Spiel. Es treffen zwei robuste Mannschaften aufeinander, die alles reinwerfen werden.“ Er hoffe auf einen guten Einstieg ins Pflichtspieljahr. Vorgesehen sind die Viertelfinal-Partien am 8. Februar. Titelverteidiger S.C. Fortuna Köln muss dann beim Mittelrheinligisten TSV Alemannia Aachen antreten.

Auch Michael Schnitzler, Beisitzer im Verbandsspielausschuss, präsentierte vielversprechende Paarungen im Bitburger-Pokal. Der letzte Bezirksligist im Wettbewerb, der SSV Jan Wellem 05, bekommt es mit dem Mittelrheinligisten SV Eintracht Hohkeppel zu tun. Kevin Theisen, in Hohkeppel Geschäftsführer und Sportlicher Leiter, gibt sich optimistisch. „Angesichts der anderen hochklassigen Teams im Viertelfinale hätte es wohl kein besseres Los geben können“, so Theißen. „Wir wollen eine Runde weiterkommen, wissen aber, wie unangenehm es sein kann, bei Jan Wellem zu spielen.“

Siegburger SV 04 trifft auf Drittligisten Viktoria Köln

Vor einer Mammutaufgabe steht Mittelrheinligist Siegburger SV 04. Die Mannschaft trifft auf den Titelverteidiger aus der Dritten Liga Viktoria Köln. Bernhard Lichtenberg, Zweiter Vorsitzender und Sprecher des Siegburger SV, zeigte sich begeistert: „Das ist ein Hochkaräter, gefühlt der stärkste Gegner, der im Topf war. Wir brennen auf dieses Spiel.“ Die Viktoria sei nicht weit entfernt zu Hause, daher hoffe er auf viele Fans. „Die Infrastruktur dafür ist da. Wir haben mit dem Walter-Mundorf-Stadion eine Spielstätte, die 5000 Menschen fasst. Wir hoffen, dass viele Leute zum Spiel gegen diesen für uns besonderen Gegner aus dem Profifußball kommen“, so Lichtenberg.

Björn Mehnert, Trainer des Regionalligisten Bonner SC, muss sich hingegen noch über den kommenden Rivalen informieren. Seine Elf erwischte den Landesligisten SC Borussia Lindenthal-Hohenlind. „Ich kenne diese Mannschaft noch nicht. Aber wir werden rechtzeitig Erkundigungen einholen. Denn klar ist, wer im Viertelfinale steht, hat Qualität. Leichte Gegner gibt es nicht mehr im Wettbewerb“, macht er deutlich. Diese Partie werde mit Sicherheit ein Fight, gegen einen Kontrahenten, „der alles in die Waagschale werfen“ werde. „Wir müssen daher unsere Leistung abrufen.“

Wiedersehen im Kölner Südstadion

„Eines der Topduelle mit einem vollen Stadion“, erwartet Schnitzler, wenn zwischen 24. und 26. Februar der Regionalligist S.C. Fortuna Köln auf den Drittligisten TSV Alemannia Aachen trifft. Das sehen die Protagonisten nicht anders. Fortuna-Trainer Matthias Mink sagte: „Ich habe mir ein Heimspiel gegen einen starken Gegner gewünscht. Wir haben mit Alemannia aus dem vergangenen Jahr noch eine Rechnung offen und spielen hoffentlich wieder vor ausverkauftem Haus.“ Damals unterlag seine Mannschaft der Alemannia im Halbfinale vor 9448 Fans im Kölner Südstadion knapp mit 0:1. Als klassentiefere Mannschaft gehe man erneut nicht als Favorit in die Begegnung, betont Mink.

Sein Pendant auf der Aachener Bank, Mersad Selimbegovic, erwartet mit der Fortuna „einen sehr guten Gegner“. Aber so ist es jetzt. „Wir nehmen die Herausforderung an und wollen weiterkommen. Denn auch wenn die Meisterschaft Vorrang hat, ist der Bitburger-Pokal ohne Wenn und Aber sehr wichtig für uns.“ Der Alemannia-Coach hofft, bis dahin personell wieder größere Optionen zu besitzen. Derzeit muss er auf viele Spieler verzichten. Und Selimbegovic kündigt an, „auf der Hut zu sein“. Im Pokal habe er schon einiges erlebt. „Du musst richtig hochfahren, die Aufgabe sehr professionell annehmen, sonst bekommst du Probleme“, stellt er klar. Ziel sei das Finale am 23. Mai im Kölner Sportpark Höhenberg.

 

Bitburger-Pokal 2025/26

Viertelfinale

  • SSV Jan Wellem 05 (BZL) – SV Eintracht Hohkeppel (MRL)
  • Siegburger SV 04 (MRL) – FC Viktoria Köln (3. Liga)
  • SC Borussia Lindenthal-Hohenlind (LL) – Bonner SC (RL)
  • S.C. Fortuna Köln (RL) – TSV Alemannia Aachen (3. Liga)

 

Schaebens-Pokal der Frauen 2025/26

Viertelfinale

  • Vorwärts SpoHo Köln (RL) – Freilos
  • FC Viktoria Köln (LL) – Bedburger BV (LL)
  • TuS Homburg Bröltal (MRL) – SV Viktoria Rot-Weiß Waldenrath/Straeten (MRL)
  • TSV Alemannia Aachen (MRL) – S.C. Fortuna Köln (RL)

 

FVM-Pokal der A-Junioren 2025/26

1. Runde

  • Spiel 1: FC Hennef 05 (MRL) – SV Deutz 05 (MRL)
  • Spiel 2: SV Schlebusch (BZL) – FC Rheinsüd Köln (MRL)
  • Spiel 3: SV Frömmersbach (KSL) – JSG Erft 01 Euskirchen (BZL)
  • Spiel 4: Bonner SC (MRL) – 1. FC Düren (MRL)
  • Spiel 5: DJK Rasensport Aachen-Brand (BZL) – FC Wegberg-Beeck (BZL)
  • Spiel 6: SV Eilendorf (MRL) – FC Hürth (MRL)

 

Achtelfinale

  • Achtelfinale 1: Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2
  • Achtelfinale 2: Sieger Spiel 3 – Sieger Spiel 4
  • Achtelfinale 3: Sieger Spiel 5 – Sieger Spiel 6

 

Viertelfinale

  • Bayer 04 Leverkusen (U19 DFB-NL) – TSV Alemannia Aachen (U19 DFB-NL)
  • Sieger Achtelfinale 3 – Sieger Achtelfinale 2
  • 1. FC Köln (U19-DFB-NL) – S.C. Fortuna Köln (U19 DFB-NL)
  • Sieger Achtelfinale 1 – FC Viktoria Köln (U19 DFB-NL)

 

ARAG-Pokal der B-Junioren 2025/26

1. Runde

  • Sieger aus SF Troisdorf (BZL) vs. 1.FC Spich (BZL) – SV Deutz 05 (MRL)
  • Bonner SC (MRL) – TSV Alemannia Aachen (MRL)
  • JSG Kommern/Firmenich (KK) – S.C. Fortuna Köln (MRL)
  • JFV Siebengebirge (KSL) – SV Rheidt (BZL)
  • RS19 Waldbröl (KSL) – SC Fortuna Bonn (BZL)
  • FC Rheinsüd Köln (MRL) – VfL 08 Vichttal (MRL)
  • FC Wegberg-Beeck (MRL) – SC West Köln (MRL)
  • SV Bergisch Gladbach 09 (MRL) – 1. FC Düren (MRL)

 

Achtelfinale

  • Achtelfinale 1: Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2
  • Achtelfinale 2: Sieger Spiel 3 – Sieger Spiel 4
  • Achtelfinale 3: Sieger Spiel 5 – Sieger Spiel 6
  • Achtelfinale 4: Sieger Spiel 7 – Sieger Spiel 8

 

Viertelfinale

  • Sieger Achtelfinale 4 – Bayer 04 Leverkusen (U17 DFB-NL)
  • Sieger Achtelfinale 1 – FC Hennef 05 (U17 DFB-NL)
  • Sieger Achtelfinale 3 – 1. FC Köln (U17 DFB-NL)
  • Sieger Achtelfinale 2 – FC Viktoria Köln (U17 DFB-NL)

 

ARAG-Pokal der B-Juniorinnen 2025/26

  • TSV Alemannia Aachen (RL West) – 1. FC Köln (RL West)
  • TuS Marialinden (BZL) – Bedburger BV (BZL)
  • FC Eschweiler (MRL) – Bayer 04 Leverkusen (RL West)
  • SV Agrippina-Germania Köln (BZL) – Sportfreunde Höhn (BZL)
  • DJK Wipperfeld (BZL) – Oberkasseler FV (MRL)
  • SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten (BZL) – GW Brauweiler (MRL)
  • DJK Südwest Köln (BZL) – SV Menden (MRL)
  • VfL Kommern (BZL) – ESV Olympia Köln (MRL)

 

ARAG-Pokal der C-Juniorinnen 2025/26

  • Vorwärts SpoHo Köln (BZL) – 1. FC Köln (RL)
  • TuS Roisdorf (MRL) – TSV Alemannia Aachen (MRL)
  • SoccerLife Düren (1. KK) – GW Brauweiler (MRL)
  • SV Buschdorf (BZL) – SF Troisdorf (MRL)
  • 1. FFC Bergisch Gladbach (BZL) – SSV Plittersdorf (BZL)
  • SV Kaster (MRL) – FC Rheinsüd Köln (MRL)
  • VfJ Laurensberg (BZL) – Bayer 04 Leverkusen (RL)
  • SV Menden (BZL) – TuS Chlodwig Zülpich (MRL)

 

ARAG-Pokal der D-Juniorinnen 2025/26

  • SV Menden (KL) – FC Rheinsüd Köln (KL)
  • SSV Plittersdorf (KL) – Bayer 04 Leverkusen (KL)
  • 1. FC Köln (KL) – FV Preußen Bonn (KL)
  • FFC Bergheim (KL) – TuS Stammheim (KL)
  • TSV Alemannia Aachen (KL) – Viktoria Birkesdorf (KL)
  • SG Morsbach/Holpe-Wallerhausen (KL) – SC Rheinbach (KL)
  • TuS Chlodwig Zülpich (KL) – GW Brauweiler (KL)
  • SF Troisdorf (KL) – VfJ Laurensberg (KL)

 

Modus

Bitburger-Pokal

Gespielt werden sechs Runden inklusive Finale.

  • Klassentiefere Teams genießen im Bitburger-Pokal bis einschließlich Halbfinale Heimrecht.
  • Das Finale findet am 23. Mai 2026 im Kölner Sportpark Höhenberg statt. 
  • Der Sieger qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.

 

Bitburger-Pokal

  • Viertelfinale: 24. bis 26. Februar 2026
  • Halbfinale: 24. bis 26. März 2026 
  • Finale: 23. Mai 2026

 

Schaebens-Pokal der Frauen

  • Viertelfinale: 8. Februar 2026
  • Halbfinale: 29. März 2026
  • Finale: 1. Mai 2026

Die Spieltermine und die Modi im FVM-Pokal der A-Junioren und in den ARAG-Jugendpokals der B-Junioren sowie D-, C- und B-Juniorinnen können Sie hier einsehen. 

 

Weitere Auslosungstermine

Die Halbfinals im Bitburger-Pokal der Herren und im Schaebens-Pokal der Frauen werden voraussichtlich Anfang März 2026 ausgelost.

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