FVM-Frauen-Pokal & Bitburger-FVM-Pokal: Außenseiter wollen Geschichte schreiben

FVM-Frauen-Pokal & Bitburger-FVM-Pokal: Außenseiter wollen Geschichte schreiben

Wenn am Dienstag, 19 Uhr, live via Facebook die Auslosung des Halbfinales im Bitburger-Pokal und der Viertel- und Halbfinal-Paarungen im FVM-Pokal der Frauen übertragen wird, werden die Anhänger des Landesligisten 1. FC Spich und des Frauen-Landesligisten SG Oleftal besonders gespannt hinschauen. Beide Teams sind dabei, der Vereinshistorie neue Kapitel hinzuzufügen.

Die Fußballerinnen von Alemannia Aachen waren zuletzt Ende November im FVM-Pokal gefordert. 3:1 gewann der Regionalligist damals beim Mittelrheinligisten SV Allner-Bödingen. Die Partie hat gute Erinnerungen hinterlassen, vor allem aber hat sie Lust auf mehr gemacht. „Der Pokal-Wettbewerb ist uns sehr wichtig, er sorgt für besondere Erlebnisse“, stellt Thomas Minartz, der Sportliche Leiter der Aachenerinnen klar. Zu Beginn der Saison habe man mit einer Finalteilnahme geliebäugelt und das tue man immer noch.

Am Dienstag werden Minartz, die übrigen Verantwortlichen und die Spielerinnen erfahren, wie der weitere Weg zur Erfüllung des Traums vom Endspiel aussieht. Denn dann werden die Viertel- und Halbfinalpartien im FVM-Pokal der Frauen sowie die Semifinal-Paarungen im Bitburger-Pokal ausgelost. Die Ziehung unter Leitung von Patrick Zielezny, stellvertretender Vorsitzender des Verbandsspielausschusses, und FVM-Pokalspielleiterin Emilie Schmidt, zugleich kommissarische Vorsitzende des Verbandsausschusses für Frauenfußball, wird ab 19.00 Uhr live auf Facebook übertragen. Die Spiele sollen am 20. April (Halbfinale) im Bitburger-Pokal bzw. am 16. April (Viertelfinale) und 26. Mai (Halbfinale) im FVM-Pokal der Frauen ausgetragen werden.

Rückenwind für die Meisterschaft

Minartz hofft, bei der Auslosung einen klassentieferen Kontrahenten zu erwischen. „Dann hätten wir eine gute Chance, uns mit einem Erfolg Selbstvertrauen zu holen“, sagt er. Schließlich könne man Rückenwind für die Liga und den Kampf gegen den Abstieg gut gebrauchen. Christof Hilgers hat einen anderen Blick auf die Auslosung und weiteren Herausforderungen. Er ist Trainer des Landesligisten SG Oleftal, einem der Außenseiter im Wettbewerb. „Wir haben erstmals in der Vereinshistorie das Viertelfinale erreicht. Das Soll ist also erfüllt, wir haben nichts mehr zu verlieren“, betont Hilgers. Jetzt hoffe man auf ein attraktives Los, eine Partie gegen einen der beiden verbliebenen Regionalligisten oder den starken Mittelrheinligisten Fortuna Köln. „Wir werden jede Aufgabe annehmen und wollen uns gut verkaufen. Klar ist, dass ein Spiel auf uns wartet, aus dem die Mannschaft einiges lernen kann.“

Wie man Favoriten ein Bein stellt, wissen die Spieler des Landesligisten 1. FC Spich ganz offensichtlich. Das Team erreichte mit einem 3:1 (1:0)-Erfolg gegen den Mittelrheinligisten FC Pesch das Halbfinale im Bitburger-Pokal. Zum Matchwinner avancierte dabei Lukas Püttmann, der zwei Treffer für den Landesligisten erzielte. Der Spicher Abteilungsleiter Axel Linden sprach anschließend von einem tollen Pokalabend, an dem die Jungs eine Topleistung abgerufen hätten. Gegen eine Wiederholung hätte er zweifellos nichts einzuwenden.

Viktoria Köln ist heiß auf den Titel

Rekord-Champion Viktoria Köln erreichte mit einiger Mühe das Halbfinale. Der eher glanzlose 1:0-Erfolg beim Mittelrheinligisten FC Hürth soll aber nicht der letzte Sieg gewesen sein. „Egal, was die Auslosung ergibt, wir werden die Herausforderung annehmen“, sagt Franz Wunderlich der Vize-Präsident des Drittligisten. Der Pokalwettbewerb sei dem Verein sehr wichtig. „Wir wollen unbedingt den Titel holen und die Chance auf attraktiven Gegner im DFB Pokal wahren“, so Wunderlich.

Der Mittelrheinligist 1. FC Düren und Regionalligist Fortuna Köln kämpfen noch um ein Halbfinal-Ticket. Am 6. April stehen sich die beiden Teams gegenüber. Am gleichen Abend spielen auch Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven und Regionalligist Alemannia Aachen den vierten Platz im Halbfinale aus.

Im Pokal auf Mittelrheinebene werden bei den Herren im Bitburger-Pokal insgesamt sechs Runden (inklusive Finale) ausgespielt. Bei den Frauen sind es fünf, bis dann in beiden Wettbewerben die Pokalsieger feststehen. Klassentiefere Teams genießen bis einschließlich des Halbfinals Heimrecht. Der Sieger des Bitburger-Pokals qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals der Herren, die Siegermannschaft im FVM-Pokal der Frauen für die erste Runde des DFB-Pokals der Frauen.

Das Bitburger-Pokalfinale findet am 21. Mai 2022 im Rahmen des Finaltags der Amateure statt. Das Finale im FVM-Pokal der Frauen wird an Fronleichnam (16. Juni) ausgetragen.

Ergänzend zur Live-Übertragung der Auslosung auf Facebook unter www.facebook.com/fvm.de präsentiert der FVM die Auslosungsergebnisse am Abend der Auslosung auch auf der Internetseite www.fvm.de.

Teilnehmerfeld Bitburger Pokal:

FC Viktoria Köln (3. Liga), 1. FC Spich (LL)
Borussia Freialdenhoven (ML) – Alemannia Aachen (RL) Spiel: 6. April, 18.30 Uhr
1. FC Düren (ML) – Fortuna Köln (RL) Spiel: 6. April, 19.00 Uhr
 

Teilnehmerfeld FVM-Pokal der Frauen:

Alemannia Aachen (RL), Vorwärts Spoho Köln (RL), Fortuna Köln (ML), SC West Köln (ML), SV Deutz 05 (ML), Spfr. Ippendorf (ML), Rot-Weiß Merl (LL), SG Oleftal (LL)

Termine - Bitburger-Pokal der Herren:

  • Ausstehende Viertelfinals: 6. April 2022
  • Halbfinale: 20. April 2022
  • Finale: 21. Mai 2022 
     

Termine - FVM-Pokal der Frauen:

  • Viertelfinale: 16. April 2022 
  • Halbfinale: 26. Mai 2022
  • Finale: 16. Juni 2022

Mehr zum Thema:

Den Nachbericht zu den ersten Achtelfinalpartien des Bitburger-Pokals finden Sie hier.

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