FVM-Pokal der Frauen: DJK Südwest Köln und S.C. Fortuna Köln lösen Ticket für Finale für Troisdorf

FVM-Pokal der Frauen: DJK Südwest Köln und S.C. Fortuna Köln lösen Ticket für Finale für Troisdorf

Die DJK Südwest Köln und der S.C. Fortuna Köln stehen im Finale des FVM-Pokals der Frauen. Die beiden Regionalligisten setzten sich in ligainternen Duellen durch und dürfen damit am Donnerstag, 29. Mai, im Troisdorfer Aggerstadion um den Titel spielen. Dorthin hat der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) das Endspiel des Wettbewerbs nach einer Ausschreibung für mindestens zwei Austragungen vergeben. Zuvor hatten die beiden Vereine RW Hütte und FC Flying Albatros eine gemeinsame Bewerbung für das Event eingereicht. „Troisdorf kann kommen. Wir freuen uns unfassbar auf dieses Spiel“, erklärte DJK-Trainerin Jule Brockerhoff nach dem 2:0 (2:0)-Halbfinal-Sieg gegen Vorwärts Spoho auf dem heimischen Platz im Kölner Grüngürtel. Auch wenige Kilometer stadteinwärts, im Jean-Löring-Sportpark, herrschte am Mittwochabend ausgelassene Stimmung. „Wir haben verdient gewonnen. Die Mädels haben es sich verdient zu feiern“, fand Achim Stuhr, Abteilungsleiter beim S.C. Fortuna Köln nach dem 2:0 (1:0) seiner Elf gegen Alemannia Aachen.

Gökhan Demirci, Trainer der Aachenerinnen, zeigte sich als fairer Verlierer: „Ich kann meinen Spielerinnen keinen Vorwurf machen. Sie haben alles versucht und alles gegeben. Ich bin stolz auf das Team, aber man muss auch anerkennen, dass die Fortuna Qualität in ihren Reihen hat.“, erklärte er. Das entscheidende Manko seiner Elf sei die schwache Chancenverwertung gewesen. „Möglichkeiten hatten wir einige, vor allem vor dem Seitenwechsel“, so Demirci mit Blick auf die erfolglosen Abschlüsse von Clara Nellesen und Hannah de Jong. Das machten die Gastgeberinnen zunächst auch nicht besser. Vivien Schwing fand ihre Meisterin in Alemannia-Torhüterin Michelle Düppengießer. So dauerte es bis zur 39. Minute, ehe Schwing dann doch nach einem schönen Ball hinter die Abwehrkette die gegnerische Keeperin umkurvte und zum 1:0 einschoss. Und fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff legte die Goalgetterin auch noch das 2:0 aus kurzer Distanz nach.

 

Gelungener Abend vor stimmungsvoller Kulisse

Neben der Doppeltorschützin machte vor allem Muriel Bey als unermüdliche Passgeberin ein starkes Spiel. „Sie war richtig gut drauf“, lobte auch Stuhr die Akteurin. Der Abteilungsleiter war stolz auf seine Elf. „Wir hätten noch höher siegen können“, meinte er. Insgesamt sei es ein gelungener Abend vor schöner Kulisse gewesen. „Es war richtig was los“, so Stuhr. Demirci gratulierte zum Sieg. „Wir werden in der Liga weiter um den Klassenerhalt kämpfen“, sagte er.

Dieses Motto gab auch Josh Green aus. Der Coach des ebenfalls abstiegsgefährdeten Teams von Vorwärts Spoho wollte nicht zu lange mit dem Pokal-Aus gegen den designierten Absteiger DJK Südwest hadern. „Das war vielleicht der entscheidende Unterschied. Für uns geht es in der Liga noch um alles, die DJK konnte befreit aufspielen“, erklärte er. Seine Trainerkollegin auf der Bank der Gastgeberinnen wollte da nicht widersprechen. „Wir konnten und wollten alles in dieses Spiel reinwerfen“, sagte Jule Brockerhoff. Das habe man erfolgreich getan. Spielerisch waren zwar die Gäste überlegen, die DJK hielt aber munter dagegen – und verbuchte den ersten erfolgreichen Angriff: Nach einem Zuspiel von Maya Sakamoto blieb Marisa Montuori cool und schoss zum 1:0 ein (12.). „Das war ihr erstes Saisontor und es war gleich richtig wichtig“, war Brockerhoff angetan.

 

Alisa Sinani trifft zum 2:0-Endstand

Greens Elf rang um eine Antwort. „Wir waren nach dem Gegentor eigentlich gut drin, aber während wir unsere Chancen vergeben haben, hat der Gegner nochmal zugeschlagen. So ist der Fußball manchmal“, sagte der Spoho-Trainer über das 2:0, für das Alisa Sinani mit einem beherzten Schuss aus rund 14 Metern Tordistanz gesorgt hatte (39.). In die zweiten 45 Minuten startete Spoho nochmal mit dem festen Willen, die Partie zu drehen. Und tatsächlich erarbeitete sich die Mannschaft auch einige Möglichkeiten. Alle Abschlüsse – darunter ein Lattentreffer – fanden aber nicht ihr Ziel.

„Es ist sehr hart, aus diesem attraktiven Wettbewerb auszuscheiden. Wir hätten gerne das Finale erreicht und dieses Spiel nochmal zelebriert“, so Green, „aber Südwest hat es verdient. Sie haben es gut gemacht und sind viel gelaufen. Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen.“ In der Meisterschaft hatte Greens Mannschaft Mitte April noch an gleicher Stätte mit 3:2 gewonnen und damit den Abstieg des Kontrahenten besiegelt.

Das hatte auch Brockerhoff noch in frischer Erinnerung. Entsprechend groß waren Anspannung und die Sorge um den Vorsprung während der zweiten Hälfte. Zumal es ihr Team trotz guter Chancen verpasste, mit dem 3:0 alle Zweifel am Erfolg zu beseitigen. „Mein Puls war am Anschlag, ich bin fertig“, sagte die DJK-Trainerin nach den packenden 90 Minuten. Das Finale in Troisdorf berge nun die Perspektive, die schwierige und intensive Saison mit einem Erfolg abzuschließen. „Das ist großartig. Uns erwartet ein absolutes Highlight-Spiel“, findet die Trainerin. Zuvor stehen noch Liga-Matches an. Das nächste hat dabei seit dem Mittwochabend einen besonderen Charakter: Am Sonntag, 4. Mai, 15.15 Uhr, kommt ausgerechnet Final-Gegner Fortuna Köln zum Meisterschaftsspiel zur DJK.

 

Im Bitburger-Pokal kommt es zum Duell zweiter Drittligisten

Im Bitburger-Pokal der Männer kommt es zum Duell zweier Drittligisten, wenn der FC Viktoria Köln und Alemannia Aachen aufeinandertreffen. Das Endspiel findet am 24. Mai 2025 im Kölner Sportpark Höhenberg statt. Der Sieger qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. In den nationalen Cup-Wettbewerb zieht auch das Gewinner-Team des FVM-Pokals der Frauen ein.

 


 

Bitburger-Pokal der Herren 2024/25

Halbfinale:

  • FC Teutonia Weiden (MRL) - FC Viktoria Köln (3. Liga) 0:1
  • S.C. Fortuna Köln (RL) - TSV Alemannia Aachen (3. Liga) 0:1 n.V.

 

FVM-Pokal der Frauen 2024/25

Halbfinale:

  • DJK Südwest Köln - Vorwärts Spoho Köln 2:0
  • S.C. Fortuna Köln - TSV Alemannia Aachen 2:0

 

Geplante Spieltermine gemäß Rahmenterminkalender

Bitburger-Pokal der Herren

  • Finale: 24. Mai 2025

 

FVM-Pokal der Frauen

  • Finale: 29. Mai 2025
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