Gut zu wissen: Fakten zum Bitburger-FVM-Pokalfinale 2026

Gut zu wissen: Fakten zum Bitburger-FVM-Pokalfinale 2026

Nur noch wenige Tage, dann steigt das große Bitburger-Pokalfinale: Am 23. Mai treffen der S.C. Fortuna Köln und Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg aufeinander. Während Viktoria als Titelverteidiger ins Rennen geht, möchte Fortuna nach einer erfolgreichen Saison und dem Aufstieg in die 3. Liga den Pokalsieg perfekt machen. Alles Wichtige rund um das Kölner Finale haben wir hier kompakt für euch zusammengefasst.

Der Bitburger-Pokal als Publikumsmagnet

Für die Rekordkulisse im laufenden Wettbewerb sorgten Ende Februar 7.012 Zuschauer*innen im Kölner Südstadion. Sie sahen im Viertelfinale einen 1:0-Sieg des Regionalligisten S.C. Fortuna Köln gegen den Drittligisten Alemannia Aachen. Auch das Semifinale an gleicher Stelle erwies sich als Publikumsmagnet. 4.994 Fans waren beim 4:1 der Fortuna gegen den Ligarivalen Bonner SC dabei. Seit das Finale im Bitburger-Pokal vor vier Jahren erstmals im Kölner Sportpark Höhenberg ausgetragen wurde, verfolgten dort insgesamt 24.008 Zuschauer*innen die vier Endspiele. Der Bestwert stammt aus dem Jahr 2025: 7.440 Menschen erlebten damals das 3:2 von Viktoria Köln gegen Alemannia Aachen hautnah mit. Viele weitere waren bei der TV- und Livestream-Übertragung im Rahmen des Finaltags der Amateure dabei.

Stadtduell im Finale

Zu einem Kölner Stadtduell zwischen dem S.C. Fortuna Köln und dem Viktoria Köln wurde das Finale im Bitburger-Pokal schon mehrfach. 2022 setzte sich die Viktoria vor 5.767 Fans mit 2:0 durch. Auch 2016 hatte das Team aus dem Rechtsrheinischen die Nase vorn. Die Fortuna musste sich damals noch im Bonner Sportpark Nord mit 5:6 im Elfmeterschießen geschlagen geben. 4.183 Menschen schauten dabei zu. 2004 hatte es noch ein anderes Kölner Stadtduell gegeben. Die damals noch teilnahmeberechtigten Amateure des 1. FC Köln bezwangen vor 1.792 Zuschauer*innen die Fortuna mit 4:0.

Hochspannung in der Extra-Zeit

Letztmals fand ein Endspiel im Bitburger-Pokal 2018 mit Ablauf der regulären Spielzeit keinen Sieger. Zwischen dem Viktoria Köln und TSV Alemannia Aachen stand es damals nach 90 Minuten 0:0. Am Ende setzten sich die Kölner mit 2:0 nach Verlängerung durch. Im laufenden Wettbewerb kam gab es insgesamt gleich sieben Mal keinen Gewinner nach der regulären Spielzeit. In der ersten Runde unterlag der SC Erkelenz erst nach Verlängerung dem FC Hennef mit 2:4, der SC Elsdorf bezwang ebenfalls nach 120 Minuten den FC Germania Erftstadt-Lechenich mit 3:2. Sogar ins Elfmeterschießen gingen der FC Rheinsüd Köln und Blau-Weiß Köln – mit dem besseren Ende für die Gastgeber (5:3) –  sowie der Wahlscheider SV und der SV Eintracht Verlautenheide (8:7). In der zweiten Runde machte es erneut der Mittelrheinligist FC Hennef mit einem 1:0 nach Verlängerung beim Landesligisten FC Hürth besonders spannend. Ebenfalls nach 120 Minuten siegte Landesligist DJK Rasensport Brand gegen den Mittelrheinligisten FC Teutonia Weiden (5:4) sowie der Regionalligist Bonner SC beim Mittelrheinligisten FC Wegberg-Beeck (3:1).

Die höchsten Siege

Spannende und torreiche Begegnungen gab es bislang einige im Bitburger-Pokal 2025/26. Den höchsten Sieg feierten die Mittelrheinliga-Fußballer des SV Eintracht Hohkeppel. In der ersten Runde setzten sie sich mit 9:0 beim Kölner Bezirksligisten SV Deutz 05 durch. Die beiden Finalisten belegen gleichauf den zweiten Platz in dieser Statistik. Die Fortuna gewann im Achtelfinale mit 8:0 beim Landesligisten Rasensport Brand, in eben dieser Runde feierte die Viktoria einen 8:0-Erfolg beim Bezirksligisten Wahlscheider SV.

Die meisten Treffer in einem Spiel

Patrick Friesdorf vom Mittelrheinligisten SpVg Frechen 20 legte beeindruckend vor. Vier Tore gelangen dem Stürmer beim 5:0 in der Erstrunden-Partie beim Bezirksligisten TV Hoffnungsthal. Das konnte bislang nur einer überbieten: Im Achtelfinale erzielte Benjamin Zank vom Drittligisten Viktoria Köln beim 8:0-Auswärtssieg gegen den Bezirksligisten Wahlscheider SV mit fünf Toren noch eines mehr als Friesdorf zum Auftakt des Wettbewerbs.

Die jüngsten Auftritte der beiden Finalisten im DFB-Pokal

Titelverteidiger Viktoria Köln trat zuletzt im Sommer vergangenen Jahres in der ersten Runde des DFB-Pokals an. Gegen den Zweitligisten SC Paderborn lagen die Kölner bereits zur Pause mit 0:3 zurück und mussten sich nach dem Anschlusstreffer durch David Otto am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Die Kölner Fortuna war letztmals 2013/14 im Cup-Wettbewerb auf nationaler Ebene dabei. Das Team schied in der ersten Runde gegen den Erstligisten FSV Mainz 05 aus, machte es aber spannend. Eric Choupo-Moting, später dreimal Deutscher Meister mit dem FC Bayern München, gelang erst nach 87 Minuten der erlösende Treffer zum 2:1-Sieg des Favoriten.

Arena mit langer Historie

Der Sportpark Höhenberg hat eine lange Geschichte. Wo heute der Drittligist Viktoria Köln seine Heimspiele austrägt, wurde bereits 1921 ein erstes Stadion für den VfR Köln 04 eröffnet. Die Arena fasste 30.000 Zuschauer*innen. Ein Jahrzehnt später wurde das zunächst reine Fußball-Stadion in eine Leichtathletik-Arena verwandelt, die Kapazität auf 18.000 Plätze reduziert. Zur Wiedereröffnung als „Sportpark Höhenberg“ kam der FC Schalke 04 1931 zu einem Freundschaftsspiel gegen den VfR ins rechtsrheinische Köln. Die erste Sitzplatztribüne entstand 1969, Ende der 1980er-Jahre wurde diese von einer neuen, 3.000 Menschen fassenden Tribüne ersetzt und die Laufbahn wieder entfernt. Nach weiteren Umbauten bietet der Sportpark Höhenberg heute 8.343 Zuschauer*innen Platz.

Die größten und ältesten Spieler im Finale

Stattliche 1,95 Meter misst Viktoria-Ersatzkeeper David Richter. Er ist damit der größte Spieler, der im Finale den Platz betreten könnte. Auch der kleinste Akteur, der mitmischen könnte, spielt für den FC Viktoria. Es ist der 1,69 Meter große Robin Velasco. Innenverteidiger Maximilian Fischer bringt es als größter Fortuna-Akteur auf 1,92 Meter. Lediglich zwei Zentimeter kleiner ist sein Mitspieler Hamadi Al-Ghaddioui, der mit 35 nicht nur der älteste Akteur des Südstadt-Teams ist, sondern in dieser Hinsicht auch alle in der laufenden Serie eingesetzten Viktoria-Spieler in den Schatten stellt.

Reservemannschaften als Gewinner

Mit der Einführung der 3. Liga zur Saison 2008/09 wurde die Teilnahme von Zweitmannschaften von Lizenzvereinen am Pokal ausgesetzt. Seitdem darf grundsätzlich nur eine Mannschaft eines Klubs am DFB-Pokal und damit auch am Bitburger-Pokal teilnehmen. Zuvor gewannen die Amateure von Bayer 04 Leverkusen fünfmal den Titel, die Amateure des 1.FC Köln waren viermal erfolgreich.

Rekordchampion im Bitburger-Pokal

Der Viktoria Köln ist im Bitburger-Pokal und den Vorgänger-Wettbewerben das Nonplusultra. Zehnmal gewann das Team – inklusive des Vorläufers SC Viktoria Köln – den Cup. Dazu trugen auch drei Titelhattricks der Höhenberger bei. Diese gelangen 2014, 2015 und 2016 sowie 2021, 2022 und 2023. Die Viktoria geht nun als Titelverteidiger an den Start, nachdem im vergangenen Jahr Drittligist Alemannia Aachen im Finale geschlagen werden konnte. Letzterer sicherte sich den Pott bislang achtmal. Immerhin dreimal setzte sich der TSV Germania Windeck (bzw. Vorgängerklub FC Germania Dattenfeld) durch. Fortuna Köln stand zwar schon sechsmal im Finale, gewann aber lediglich 2013.

Kombiticket

Zusätzlich zum Stadionticket erhalten alle Käufer*innen ein ÖPNV-Kombiticket, das am Spieltag als personenbezogener Fahrausweis im VRS-Netz (2. Klasse) gilt. Zur Nutzung des ÖPNV ist eine Personalisierung jedes einzelnen Tickets erforderlich, eine Weitergabe des ÖPNV-Tickets an andere Personen ist nicht möglich. Die zusätzlich generierten ÖPNV-Kombitickets (2. Klasse) gelten ab vier Stunden vor Spielbeginn bis zum Folgetag 3:00 Uhr. Hinweis: Das ÖPNV-Ticket kann seit dem 16. Mai 2026 mithilfe der Ticketnummer hier generiert werden.

Awareness-Konzept beim Bitburger-Pokalfinale

Menschen, die sich im Stadion unwohl fühlen, sich in einer unangenehmen oder unsicheren Situation befinden, bedroht oder belästigt werden, können mit dem Codewort Sprechpause, Codewort deutlich machen „Wo geht’s nach Panama?“ einfach, unkompliziert und diskret Hilfe erhalten. Das Codewort signalisiert allen geschulten Ansprechpersonen, dass eine unterstützungsbedürftige Situation vorliegt, ohne dass Betroffene Details erläutern müssen. Welche Situation als bedrohlich bewertet wird, entscheidet allein die betroffene Person. Auch nicht direkt betroffene Personen können einer Person in einer unangenehmen Lage helfen, indem sie Hinsehen und Hilfe beim Awareness-Team holen.  Alle Personen im Stadion können sich mit dem Codewort „Wo geht’s nach Panama?“ an die FVM Mitarbeitenden, Volunteers, das Stadionpersonal oder direkt an die FVM-Awareness-Beauftragten, erkennbar durch magentafarbene Westen und -Caps mit FVM-Logo, wenden. Zur News geht's hier

  • FVM-Ansprechpersonen und Awareness-Beauftragte vor Ort: Amelie Leist, Julia Kirsten: Erreichbar unter 0160 5268647. 
  • FVM-Ansprechperson und Awareness-Beauftragter bis zum Tag vor der Veranstaltung: Felix Babeo, Telefonnummer: 022429187556, E-Mail: felix.babeo(at)fvm.de
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