Gut zu wissen: Fakten zum Bitburger-FVM-Pokalfinale

Gut zu wissen: Fakten zum Bitburger-FVM-Pokalfinale

Nur noch wenige Tage bis zum großen Bitburger-Pokalfinale. Am 24. Mai trifft der TSV Alemannia Aachen im Sportpark Höhenberg auf Viktoria Köln. Während Aachen die Titelverteidigung anpeilt, will sich Viktoria Köln im eigenen Stadion zum Pokalsieger krönen. Was es rund um das Finale in Köln sonst noch zu wissen gibt, haben wir hier einmal kompakt zusammengefasst.

 

Wissenswerte Fakten rund um das Finale

  • Bitburger-Pokal als Publikumsmagnet: Seit das Finale im Bitburger-Pokal vor drei Jahren erstmals im Kölner Sportpark Höhenberg ausgetragen wurde, verfolgten dort insgesamt 16.568 Zuschauer*innen die drei Partien. Der Bestwert stammt aus dem Jahr 2024: 7242 Menschen sahen das 4:2 von TSV Alemannia Aachen gegen den Bonner SC. Im Jahr zuvor waren es 3559 beim Duell des 1. FC Düren gegen Viktoria Köln (0:2). Das Derby zwischen dem S.C. Fortuna Köln und dem Viktoria Köln verfolgten 2022 5767 Fans.
  • Hochspannung in der Extra-Zeit: Letztmals fand ein Endspiel im Bitburger-Pokal 2018 mit Ablauf der regulären Spielzeit keinen Sieger. Zwischen dem Viktoria Köln und der TSV Alemannia Aachen stand es damals nach 90 Minuten 0:0. Am Ende setzten sich die Kölner mit 2:0 nach Verlängerung durch. Noch spannender ging es zwei Jahre zuvor zu, als die Viktoria den Lokalrivalen S.C. Fortuna Köln erst im Elfermeterschießen mit 6:5 bezwingen konnte.
  • Drei Treffer in einem Spiel: Im laufenden Wettbewerb gelang zwei Spielern ein Dreierpack. Salvatore Giambra vom Mittelrheinligisten TuS Königsdorf benötigte dafür beim 6:0 in der ersten Runde gegen den Landesligisten Germania Erftstadt 53 Minuten. Noch schneller war Tugay Temel vom Mittelrheinligisten VfL Vichttal dreifach erfolgreich: Zwischen der 43. und 50. Minute, also binnen acht Minuten, durfte er seine drei Tore bejubeln. Seine Elf landete letztlich einen 7:2-Sieg beim Bezirksligisten Türkischer SV Düren.
  • Die höchsten Siege im laufenden Wettbewerb: Die beiden höchsten Siege im laufenden Wettbewerb gab es in Runde eins: Mittelrheinligist TuS Königsdorf bezwang den Landesligisten FC Germania Erftstadt mit 6:0. Ebenso so hoch gewann Mittelrheinligist SSV Merten beim Bezirksligisten SV Altenberg. Vier Matches gingen bislang in die Verlängerung, doch zu einem Elfmeterschießen kam es im Pokal-Wettbewerb 2024/25 noch nicht.
  • Unfreiwillige Unterstützung: Die Alemannia profitierte im Bitburger-Pokal gleich zweimal von gegnerischen Eigentoren. Beim 4:1 (0:1, 1:1, 3:1) im Achtelfinale beim Bezirksligisten TV Hoffnungsthal brachte Maximilian Hansens Eigentor Aachen in die Verlängerung, in der Anton Heinz (101., 105.) und Kevin Goden (114.) dann alles klar machten. Beim Aachener 3:1 (0:1) im Viertelfinale beim Regionalligisten 1.FC Düren sorgte Dürens Peter Lela mit seinem unfreiwilligen Treffer zum 1:1 ins eigene Tor für unfreiwillige Unterstützung des Kontrahenten (65.).
  • Arena mit langer Historie: Der Sportpark Höhenberg hat eine lange Geschichte. Wo heute der Drittligist FC Viktoria Köln seine Heimspiele austrägt, wurde bereits 1921 ein erstes Stadion für den VfR Köln 04 eröffnet. Die Arena fasste 30.000 Zuschauer*innen. Ein Jahrzehnt später wurde das zunächst reine Fußball-Stadion in eine Leichtathletik-Arena verwandelt, die Kapazität auf 18.000 Plätze reduziert. Zur Wiedereröffnung als „Sportpark Höhenberg“ kam der FC Schalke 04 1931 zu einem Freundschaftsspiel gegen den VfR ins rechtsrheinische Köln. Die erste Sitzplatztribüne entstand 1969, Ende der 1980er-Jahre wurde diese von einer neuen, 3.000 Menschen fassenden Tribüne ersetzt und die Laufbahn wieder entfernt. Nach weiteren Umbauten bietet der Sportpark Höhenberg heute 8.343 Zuschauer*innen Platz.
  • Die größten und erfahrensten Spieler im Finale: Stattliche 1,96 Meter misst der Kölner Torhüter Dudu. Er ist damit der größte Spieler, der im Finale den Platz betreten könnte. Auch der kleinste Akteur, der mitmischen könnte, spielt für den FC Viktoria. Es ist der 1,69 Meter große Robin Velasco. Für geballte Routine steht Viktoria-Verteidiger Patrick Koronkiewicz mit seinen 34 Jahren. Der nach Ersatzkeeper Kevin Rauhut (35) zweitälteste Akteur im Kölner Kader spielt seit 2014 für den Klub und wurde seitdem viermal Sieger im Bitburger-Pokal. Aachens Charlison Benschop ist mit seinen 35 Jahren der Routinier im Alemannia-Kader. Der Stürmer bestritt im Verlauf seiner Karriere zehn Länderspiele für Curaçao.
  • Reservemannschaften als Gewinner: Mit der Einführung der Dritten Liga zur Saison 2008/09 wurde die Teilnahme von Zweitmannschaften von Lizenzvereinen am Pokal ausgesetzt. Seitdem darf grundsätzlich nur eine Mannschaft eines Klubs am DFB-Pokal und damit auch am Bitburger-Pokal teilnehmen. Zuvor gewannen die Amateure von Bayer 04 Leverkusen fünfmal den Titel, die Amateure des 1.FC Köln waren viermal erfolgreich.
  • Künftig 64 Mannschaften dabei: Der Bitburger-Pokal auf Verbandsebene wurde in dieser Saison letztmals mit 32 Mannschaften gestartet. Ein modifizierter Wettbewerb im Bitburger-Kreispokal regelt derweil die Qualifikation für den nächsten Wettbewerb auf Verbandsebene. Dieser wird durch die erspielten Qualifikanten auf ein 64 Mannschaften umfassendes Teilnehmerfeld aufgestockt und damit noch attraktiver.
  • Einlaufkinder des Schirigespanns: Die Schiedsrichter werden den Rasen des Sportparks Höhenberg wieder an der Seite von Einlaufkindern betreten. Die Mädchen und Jungen kommen von der SpVg Badorf-Pingsdorf, dem Heimatverein von Final-Schiedsrichter Luca Marx.
  • Jubiläumsball zur zehnten Auflage: Anlässlich des zehnten Finaltags der Amateure präsentiert DERBYSTAR den Brillant APS Spielball in einer einzigartigen Ausführung. Der Ball erscheint in den charakteristischen Farben des Wettbewerbs, Schwarz-Rot-Gold, die zudem mit markanten gelben Akzenten kombiniert werden. Prominent ziert ihn das Jubiläumslogo „10 Jahre Finaltag der Amateure“.
  • Wo geht es nach Panama?: Beim Bitburger-Pokalfinale 2025 können sich Betroffene mit dem Codewort „Wo geht’s nach Panama?“ an FVM-Awareness-Beauftragte, FVM-Mitarbeitende und das Stadionpersonal wenden. Auf dem Stadiongelände wird ein Schutzraum eingerichtet. Darüber hinaus sind die FVM-Awareness-Beauftragten für die Dokumentation und die Einleitung von Sofortmaßnahmen zuständig. Justus Walbrühl, FVM-Awareness-Beauftragter, Tel: 0171/4149290, Mail: justus.walbruehl@fvm.de
  • Kombiticket: Dank einer Zusammenarbeit der Aachener- und Kölner-Verkehrsbetriebe erhalten alle Käufer*innen in diesem Jahr zusätzlich zum Stadionticket ein ÖPNV-Kombiticket, das am Spieltag als personenbezogener Fahrausweis im VRS- und AVV-Netz (2. Klasse) gilt. Zur Nutzung des ÖPNV ist eine Personalisierung jedes einzelnen Tickets erforderlich, eine Weitergabe des ÖPNV-Tickets an andere Personen ist nicht möglich. Die zusätzlich generierten ÖPNV-Kombitickets (2. Klasse) gelten ab vier Stunden vor Spielbeginn bis zum Folgetag 3:00 Uhr. Hinweis: Das ÖPNV-Ticket kann seit dem 14. Mai 2025 mithilfe der Ticketnummer hier generiert werden.
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