„Himmel und Hölle in neunzig Minuten“ – vom Fluch und Segen des Fussballs

So lautete der Titel des „Ökumenischen Forums“ im Deutschen Sport- und Olympiamuseum, wobei diese Veranstaltungsreihe seit 2016 stattfindet und nicht nur von kirchlichen Institutionen veranstaltet wird.

„Himmel und Hölle in neunzig Minuten“ – vom Fluch und Segen des Fussballs

Nach der Begrüßung durch Direktor Andreas Höfer des DSOM folgte ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn (Systematische Theologie und Religionsphilosophie/Köln), das zur generellen Frage des Abends führte: „Welche Gemeinsamkeiten haben Kirche/Religion und der Fußball?“ Am Ende des Abends waren sich fast alle einige – erstaunlich viele.

Podiumsgäste waren Prof. Thomas Schüller (Professor für Kirchenrecht und bekennender Fan des 1. FC Köln/Münster), Sportreporter Markus Höhner, Ex-Nationalspielerin und Weltmeisterin Sonja Fuss, Dr. Hermann Queckenstedt (Leiter des Diözesanmuseums Osnabrück und ehemaliger Präsident des VfL Osnabrück), moderiert wurde die Veranstaltung von Wolfgang Mayer vom WDR, der auch mehrmals betonte, dass seine Tochter mit großer Begeisterung dem Mädchenfußball bei DJK Südwest Köln nachgeht.

Alle Teilnehmer bewiesen trotz ihrer teils kirchlichen Tätigkeit, dass sie die Bodenhaftung keineswegs verloren haben, dass während eines Fußballspiels teils andere Gesetzmäßigkeiten trotz aller inhaltlichen Ähnlichkeiten gelten. Bezeichnend der Ausspruch des ehemaligen Präsidenten des VfL Osnabrück Hermann Queckenstedt: „Ich habe jetzt wieder einen Stehplatz, Sitzen ist für den Arsch“.

Auch das gemischte, jedoch insgesamt sehr junge Publikum wurde aktiv in die Diskussion einbezogen, so dass die insgesamt zwei Stunden im Fluge wie recht kurzweilig vergingen.

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