Informationsabend der „3gegen3-Ligen“ im Kreis Köln

Am gestrigen Montag fand die Vereinsheim der SV Deutz 05 in der Dr. Simons-Straße eine Informationsveranstaltung des Kreisjugend-Ausschusses Köln zum Stand der so genannten „3gegen3-Ligen“ statt.

Informationsabend der „3gegen3-Ligen“ im Kreis Köln

Nicht weniger als 33 Trainerinnen und Trainer der Vereines des Kreises Köln waren im prall gefüllten Vereinsheim der Deutzer erschienen, dazu kamen vom Kreis Köln selbst Viktoria Inveen, die auch als Moderatorin des Abends fungierte, Detlef Winkler, Wilfried Heller, Werner Jung-Stadié und Markus Vossen, ferner Andreas Herzog vom FVM-Verbandsjugend-Ausschuss.

Für die Pilotphase im Fußballkreis Köln hatten die Vereine aktuell nicht weniger als 74 Mannschaften in den Altersklassen U6 bis U9 gemeldet gehabt, eine mehr als stolze Anzahl.

Zwar gibt es ohne Zweifel noch organisatorische Anlaufprobleme, so zum Beispiel beim Aufbau und der Bestückung mit geeigneten Toren bei den jeweils pro Spieltag vorgesehen zumindest drei bis sechs Spielfeldern, Dank des Engagements vieler beteiligter Vereine konnten diese jedoch schon minimiert werden. Beim Pilotprojekt des Kreises Köln wird zudem eine Spielform mit den größeren „Jugendtoren“ angeboten, was dann auch die Einbeziehung eines Torhüters beim Spiel „3gegen3“ zulässt.

Erklärt wurden allen Anwenden durch Thomas Staak (Borussia Lindenthal-Hohenlind) und Dimitrios Hrissanthou (SC Fortuna Köln) die Spielregeln der 3gegen3-Ligen, die die beteiligten Trainer teils selbst konzipiert hatten, die Organisation des Spielbetriebs wie der gewünschte Aufbau  des Platzes an einem Spieltag.

Einen sehr umfangreichen wie sinnvollen Zeitrahmen nahm die Frage- und Anregungsrunde im Vereinsheim des SVD ein. Hier gab es neue Erkenntnis wie Anregungen für eine Optimierung der Abläufe an einem Spieltag, führte auch dazu, dass man aufgrund der fortgeschrittenen Zeit auf eine „Praxis-Demo“ auf der Platzanlage selbst verzichtete.

Andreas Herzog vom FVM-Verbandsjugend-Ausschuss fasste seine Eindrücke des Abends zusammen: „Es war beeindruckend, wie weit der Fußballkreis Köln beim Thema neuer Kleinspielformen schon ist, wie engagiert, sachlich und gleichermassen zielführend alle Beteiligten diskutierten und auch ihre Bereitschaft dokumentierten, sich hier gegenseitig zu unterstützen, fern aller Vereinsinteressen“.

 

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