Jungschiedsrichter-Seminarfahrt nach Schleiden-Vogelsang 2019

Jungschiedsrichter-Seminarfahrt nach Schleiden-Vogelsang 2019

Einige Jungschiedsrichter des Fußballkreises Köln befanden sich vor kurzem auf der alljährlichen „JSR-Seminarfahrt“ im „IP“ in Schleiden-Vogelsang. Hier erhielten diese eine Woche lang intensive Schulungen, inklusive Regeltests, Konformitätstests und Impulsvorträgen.

Natürlich kam dabei auch der Spaß nicht zu kurz! Diese Seminarfahrt ist ein gemeinsames Projekt aller Kreise des FVM. Als Vertreter und Betreuer des Kreises Köln waren Stefan Loos aus dem KSA sowie Manuela Stüßer und Alexander Werne mit dabei. Neben dem Spaß hatten alle Teilnehmer sicher auch eine lehrreiche Zeit.

Nachfolgend ein Bericht eines Teilnehmers:

Am 14.10.2019 starteten ausgewählte Jungschiedsrichterinnen und Jungschiedsrichter der Fußballkreise Rhein-Erft, Köln und Berg ihre Reise nach Vogelsang, wo ihnen eine Woche voller Programm rund um die Schiedsrichterei bevorstand. Mittlerweile ist dies die 4. Jungschiedsrichter-Fahrt die in diesem Rahmen stattfand und sich somit sicherlich als kleine Tradition auszeichnen kann. Die Tagungsstätte war das K13-Gästehaus, welches sich auf dem Gelände der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang befindet, die für eine erschreckende Geschichte steht, da dort NS-Leute ausgebildet worden sind, die Verwaltungsaufgaben in eroberten Gebieten übernehmen sollten und somit auch beispielsweise Erschießungen veranlassten.

Natürlich war daher ein Programmpunkt sich mit der Vergangenheit des Ortes mittels Gelände- und Museumsführung zu befassen. Stefan Dannert führte diese Geländeführung durch, da er beruflich mit dem Komplex der Ordensburg im Rahmen seiner Arbeit befasste und mit fundiertem Wissen überzeugte. Diesem Programmpunkt traten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit großem Respekt, aber auch mit genau so großem Interesse gegenüber.

Die ganze Woche stand unter der Leitung der Delegation, die den drei Kreisen entstammte. Sie bestand aus: Manuela Stüßer (Köln), Dennis Schräder (Berg), Konstantin Lienig (Rhein-Erft), Stefan Loos (Köln) und Alexander Werne (Köln). Diese Delegation bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein breit gefächertes Programm mit einigen Highlights. Neben den Basics wie die Überprüfung der Regelkenntnis und der körperlichen Fitness, wurden die Jungschiedsrichterinnen und Jungschiedsrichter in ihrer Persönlichkeit geschult und arbeiteten praktisch um etwas für ihre eigenen Spielleitungen abzugewinnen. Aber auch eine Vielzahl von Gastreferenten referierte und arbeitete mit den Jugendlichen. Am ersten Tag waren Marc Jäger (FVM) und Peter Oprei (Vorsitzender des Verbandsschiedsrichterausschusses FVM) zu Gast. Sie erklärten den Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum einen die Strukturen im Westdeutschen Fußballverband und dem Fußballverband Mittelrhein (Peter Oprei), und zum anderen die Talentförderung durch den Verbandsförderkader und den Perspektivkader, dessen Zugehörigkeit viele der jungen Schiedsrichter anstreben (Marc Jäger).

Der Dienstag war vor allem durch einen Referenten geprägt: Lutz Wagner. Der DFB-Lehrwart und ehemaliger Bundesligaschiedsrichter konnte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Tipps für ihre Spielleitungen geben und überzeugte außerdem mit seiner Regelkenntnis in nicht genau geregelten Situationen. Eine tolle Erfahrung für Teilnehmer und Delegation. Am Mittwoch kam Alex Feuerherdt (Köln), welcher den Schiedsrichterpodcast „Colinas Erben“ mitgestaltet, zu Besuch und diskutierte einige Kuriositäten des Regelwerks. Danach folgte Nico Fuchs (Regionalligaschiedsrichter) am Donnerstagabend als Gastreferent. Er befasste sich mit Pflichtverwarnungen und „Kannverwarnungen“ und schmückte das Thema mit eigenen Videoszenen aus, sodass praktische und reale Fälle vorlagen.

Abschließend blicken alle Beteiligten auf eine gelungene Woche voller Spaß und sehr lehrreichen Inhalten zurück. Alle Jungschiedsrichter konnten der Woche individuell Vieles abgewinnen und das Feedback war in allen Fällen positiv. Ein großer Dank geht noch an das K13 Gästehaus, welches uns voller Gastfreundschaft und ohne Probleme empfing und dort getagt werden konnte.

In der Hoffnung dass dies nicht die letzte Seminarfahrt war, die eine tolle Maßnahme für jeden einzelnen ist.

 

 

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