„Kreis-Vereinsdialog“ beim SV Köln-Merkenich

Wie zuletzt schon einmal bei einem anderen Verein des Kreises Köln hatte sich aufgrund von verschiedenen Themenkomplexen beim SV Köln-Merkenich 1921 e.V. ein durchaus legitimer Aufklärungs- wie Gesprächsbedarf ergeben.

„Kreis-Vereinsdialog“ beim SV Köln-Merkenich

Der Fußballkreis Köln nahm diesen Ball gerne auch diesmal auf und traf sich mit Vereinsverantwortlichen zu einem entsprechenden individuellen Austausch zu unterschiedlichen Themenbereichen im Vereinsheim des SV Merkenich am Ivenshofweg in Köln-Merkenich unweit der Ford-Werke.

Über zwei Stunden dauerte dieser konstruktive Austausch, bei denen der Merkenicher Vereinsvorsitzende Michael Schäfer, seine Frau Nadine Schäfer wie auch zwei Spielerinnen des Frauen-Teams ihre Probleme im laufenden bzw. gerade beendeten Spielbetrieb darstellten. Ein Kernpunkt war auch die zumindest punktuell empfundene zu geringe Wertschätzung speziell des Frauenfussballs, auch eine Verbesserung der allgemeinen Kommunikation zwischen Verein und Verband.

Der Verein hat auch durchaus „schwere Zeiten“ noch nicht ganz hinter sich, hat man zwar inzwischen ein neues Flutlicht, jedoch ist die eigentliche Platzanlage wegen gravierender Mängel schon seit Monaten nicht mehr nutzbar. Geplant ist auch vom Verein, den Tennenplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln.

In diesem Bewusstsein kamen auch Martina Lambertz, Werner Jung-Stadié und Hannelore Homburg vom Fußballkreis Köln in das Vereinsheim des SV Merkenich. Diese konnten auch sicher erklären, dass gewisse Abläufe unvermeidbar, wenn auch häufig aus Vereinssicht ärgerlich sind.

Der Austausch und die Kommunikation mit den Vereinen sind dem FVM wie dem Fußballkreis Köln im Sinne einer Partnerschaft mit seinen Vereinen und gleichen Zielen absolut wichtig.

Auch bei dem heutigen Dialog konnten der Verein wie auch die Kreisverantwortlichen eine Reihe neuer Erkenntnisse mitnehmen. Michael Schäfer war von dem Austausch sehr angetan: „Dass ein solches Gespräch überhaupt möglich ist, hatte mich erstaunt wie gleichermaßen erfreut, wir haben Neues erfahren, was sicher nur in einem solchen persönlichen Austausch möglich ist, konnten auch unsere individuellen Probleme darstellen“.

Der Kölner Kreisvorsitzende Werner Jung-Stadié war ebenso über das Gespräch sehr erfreut: „Wir nehmen Kritik durchaus ernst, kennen auch gewisse Schwachstellen, sind jedoch genau so bestrebt, diese stets abzubauen und zu einem konstruktiven Austausch mit unseren Vereinen zu kommen“.

Veränderungen stehen ohnehin beim SV Merkenich im wesentlichen Umfang an, steht doch eine Verschmelzung mit der SpVg. Rheinkassel-Langel zu einem neuen Verein an, auf den dann aufgrund seiner neuen Größe auch wieder andere Herausforderungen zukommen werden.

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