Kunstrasenbauprojekte in Dellbrück und Vingst schreiten voran

Derzeit beherrschen noch Baumaschinen das Bild der Platzanlagen am Thurner Kamp des SV Adler Dellbrück 1922 e.V. und in der Lustheider Straße des SSV Vingst 05 Köln e.V., dies sollte sich jedoch schon bald geändert haben.

Auf beiden Plätzen finden aktuell noch die Umwandlungsarbeiten von einem Tennen- in einen modernen Kunstrasenplatz statt, wobei auf beiden rechtsrheinischen Platzanlagen zusätzlich ein Kleinspielfeld entstehen wird.

 

Kunstrasenbauprojekte in Dellbrück und Vingst schreiten voran

Beim SV Adler Dellbrück sind die Baumassnahmen schon recht weit fortgeschritten. „Wenn alles weiter planmäßig verläuft, hoffen wir etwa Ende November unseren neuen Kunstrasenplatz benutzen zu können“, so Ferdinand Rath, der 1. Vorsitzende der Dellbrücker.

Der Weg dorthin war lang, Ende Oktober 2007 beantragte der Verein bei der Stadt Köln die Umwandlung einer der zwei vorhandenen Tennenplätze, im November 2016 stimmte der Finanzausschuss der Stadt Köln endlich dem Antrag zu.  Bis zum Beginn der Baumassnahme dauerte es dann jedoch noch bis zum 28. Mai 2018. Man kann schon jetzt erahnen, dass hier eine tolle, zukunftsweisende Sportanlage am Thurner Kamp in Dellbrück entstehen wird, für die immerhin auch Gesamtbaukosten von 1 840 000 Euro veranschlagt wurden.

Auch wenn einer der Aschenplätze erhalten bleibt, dürfte dann auch bei den „Adlern“ eine neue Epoche auf Kunstrasen beginnen.

Ganz so weit sind die Arbeiten beim SSV Vingst 05 noch nicht fortgeschritten, dessen ungeachtet ist auch hier bereits erkennbar, dass ebenso in der Lustheider Straße neben dem Tennenplatz, der erhalten bleibt, ein Schmuckkästchen im rechtsrheinischen Köln bei diesem Traditionsverein entstehen wird. In diesem Fall ist der Verein selbst Bauherr, geht von einem Eigenanteil von rund 150 000 Euro aus, dies neben der maximalen Förderung von 600 000 Euro von Seiten der Stadt Köln. Baubeginn auf der Vingster Anlage nach auch hier langer Vorgeschichte war im August. „Da der Kunstrasen nicht bei jeder Temperatur verklebt werden kann, gehen wir eher von einer Fertigstellung nach Karneval im kommenden Jahr aus, nun sehen wir jedoch Licht am Ende des Tunnels“, so der Jugendleiter Mario Bengsch von Vingst 05.

Beiden Vereinen kann man schon jetzt zu den neuen Kunstrasenplätzen nebst Kleinfeldern gratulieren, die sicherlich zu einem Aufschwung der Clubs führen dürften. Aktuelle Anmeldezahlen speziell im Jugendbereich sind hierfür bereits jetzt ein klares Indiz.

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