Mädchenfußballprojekt Leverkusen: „Wasserkuhlis“ unterliegen dem Vereinsteam

Mädchenfußballprojekt Leverkusen: „Wasserkuhlis“ unterliegen dem Vereinsteam

Bereits seit 2010 existiert inzwischen das Mädchenfußballprojekt Leverkusen im Kreis Köln, nach wie vor recht erfolgreich. Am Freitag nun fand auf der Platzanlage Höfer Weg des SV Bergfried Leverkusen-Steinbüchel das fast schon traditionelle Abschlussspiel zum Schuljahrsende der „KGS In der Wasserkuhl“ gegen die Juniorinnen des SV Bergfried statt, das allerdings auch durch die Corona-Zeit bedingt länger nicht stattgefunden hatte.

Die Mädchen der KGS bewiesen, dass sie, die sich selbst die „Wasserkuhlis“ nennen, im letzten Jahr bei ihrem Trainer Juan Castilla eine Menge gelernt hatten, und dies aus reinem Spaß an der Freude. Die „Wasserkuhlis“ gaben gegen das Vereinsteam trotz einer deutlichen Niederlage eine gute Figur ab, und dies keineswegs nur wegen der eigenen Trikots, die der Fußballkreis Köln vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.

Die Niederlage grämte jedoch weder die Mädchen noch die begeisterten Eltern am Spielfeldrand, höchstens punktuell diejenigen, die nun in die 5. Klasse kommen und damit aus dem Schulfußballprojekt zunächst ausscheiden.

Vereinzelt haben die Mädchen auch bereits den Weg so in einen Verein, wie Bergfried Leverkusen, gefunden, weitere werden sicher folgen.

Dies war auch eine der Intentionen, die eine der Hauptinitiatorinnen 2010, Martina Lambertz, Vorsitzende des Kreisspielausschusses Köln, hatte.

Interessierte Zuschauer aus dem Kreis Köln bei Bergfried waren Martina Lambertz, Detlef Winkler, Heinz Osten und David Ellegiers.

Coach Juan Castilla freut sich auf jeden Fall bereits jetzt auf das neue Schuljahr und durchaus auch auf möglichst viele neue Mädchengesichter mit Freude am Fußball. Der Dank gilt ausdrücklich Juan für sein Riesenengagement, noch höher zu bewerten, weil dieser rein ehrenamtlich dieser auch dankbaren Aufgabe nachgeht.

Für alle Aktiven gab es nach dem Spiel noch ein Eis zur Abkühlung, zumal es in dieser Begegnung ohnehin nur Siegerinnen gab.

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