TPSK 1925 e.V. weiht die neuen Kunstrasenplätze ein
Kurz vor dem Jahresende nimmt die Schlagzahl der Einweihungen neuer Kunstrasenplätze in Köln nochmals eine erfreulich positive Frequenz an.
Heute nun war der TPSK auf der Anlage am Freimersdorfer Weg in Köln-Bocklemünd an der Reihe, der gleich zwei Plätze, einen kleineren und einen größeren, einweihen konnte, einen Tag vor dem immerhin schon 91. Geburtstag des Vereins.
TPSK gehört zu denen mit größten Vereinen in ganz Köln, hat rund 2500 Mitglieder und bietet neben Fußball noch weitere 23 Sportarten an. Nicht weniger als insgesamt 15 Mannschaften nehmen aktuell am Spielbetrieb des Fußballkreises Köln teil, davon zwei Herrenteams.
Auch TPSK fungierte hier selbst als Bauherr mit den entsprechenden städtischen Zuschüssen. Entstanden sind auf dem großzügigen TPSK-Gelände neben den beiden Kunstrasenplätzen mit einem neuen Flutlicht, das die marode „Kerzenbeleuchtung“ ablöst, einer generell besseren Ausleuchtung der Anlage auch sauber gepflasterte Wege und weitgehend ersetzte Zaunteile. Daneben konnten zusätzlich ein Freiluft-Fitness-Parcour und eine überholte Boule-Anlage ferner offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden. Erhalten geblieben ist wie gehabt zudem der Naturrasenplatz am Freimersdorfer Weg.
Nachvollziehbar mit berechtigtem Stolz schaut der TPSK auf seinen „runderneuerten“ Sportpark. „Nach langen Überlegungen, vielen Diskussionen, etlichen Rückschlägen und strapazierter Nervenstränge, ist es endlich soweit, unser neues Stadion wartet auf seine Einweihung“, so Pino Marcone, der stellvertretende Fußball-Abteilungsleiter.
Hartmut Lamping, der 1. Vorsitzende des Vereins, konnte zur Einweihung eine Reihe von Gästen im neuen TPSK-Sportpark begrüßen. Dazu zählten Dieter Sanden, Leiter des Sportamtes der Stadt Köln, Josef Wirges, der Bezirksbürgermeister für Köln-Ehrenfeld, oder auch Waltraud Meyer-Gladbach, Vorsitzende des Stadtbezirkssportverbandes Ehrenfeld. Die Liste liesse sich noch beliebig fortsetzen.
Der Kölner Kreisvorsitzende Werner Jung-Stadié hatte zur Eröffnung einen Sack neuer Bälle mitgebracht, die beim Fototermin auch direkt recht spontan zum Einsatz kamen.
Drei Jahre hatte es von der ersten Idee eines Kunstrasenplatzes bis zur Fertigstellung gedauert, eine insgesamt nur vermeintlich lange Zeit. Das Bauvolumen lag dabei bei 950000 Euro, neben den städtischen Mitteln in Höhe von 600000 Euro hatte der TPSK somit noch rund 350000 Euro selbst zu stemmen. Eine nicht geringe Summe, die sich jedoch gelohnt hat, wenn man das heutige Endergebnis sah. Der Vorsitzende Hartmut Lamping bedankte sich beim gesamten „Bauteam“, extern wie intern, für die insgesamt sehr reibungslose Ausführung der Planungen und Arbeiten bis zur heutigen Eröffnung des neuen TPSK-Schmuckkästchens. Er liess es auch nicht unerwähnt, dass die Fußballtrainer des Vereins seit der ersten Idee auf ihr Übungsleitersalär verzichtet hatten, um auch mit finanziell zur Verwirklichung des Projektes beizutragen. Danach konnte auch offiziell der erste Ball rollen, wobei das Kleinfeld, das auch einem halben Fußballplatz entspricht, im Laufe der kommenden Woche komplett fertig gestellt sein soll.