„VIKO“ 3-gegen-3-Liga/Kleinfeldspielformen im Kreis Köln

Auch der derzeitigen Corona-Situation geschuldet, fand am gestrigen Freitag eine Diskussionsrunde des Kreisjugend-Ausschusses Köln zum Thema „3-gegen-3-Liga“ bzw. anderer Kleinfeldspielformen als Videokonferenz statt.

„VIKO“ 3-gegen-3-Liga/Kleinfeldspielformen im Kreis Köln

Die Moderation des Abends hatten die Hauptorganisatoren der neuen Spielformen im Kreis Köln, Thomas Staack und Dimitrios Hrissanthou, übernommen.

Nach gewissen technischen Anlaufproblemen hatten sich immerhin fünfzehn Teilnehmer zu dieser „VIKO“ eingefunden. Es gab durchaus  viel zu besprechen und diskutieren, was die Gesamtdauer von zweieinhalb Stunden nachhaltig dokumentiert.

Zunächst wurden mittels Videosequenzen die optischen wie akustischen Unterschiede zwischen Spielen „7gegen7“ zu Spielen mit neuen Spielformen analysiert.

Auch statistische Auswertungen zeigen bei den „3-gegen-3-Liga“-Spielen mehr Dribblings, mehr Pässe und Torschüsse wie somit auch letztendlich mehr Tore und Erfolgserlebnisse der Aktiven.

Die neuen Spielformen sind schon jetzt im Fußballkreis Köln ein wirkliches Erfolgsmodell. Insgesamt spielen von den U6- bis zu den U10-Junioren 280 Mannschaften, zwischen 30 und 50% davon mit neuen Spielformen mit einer aktuellen Gesamtzahl von 86 Mannschaften.

Es gab zudem eine Reihe von Anregungen im Hinblick auf die Ergänzung der Spielregeln, auch was die Modifizierung der Organisation an einem Ligaspieltag anbelangt, zudem den Hinweis, dass auch Juniorinnen-Mannschaften in den Kleinfeld-Spielbetrieb integriert werden sollten. Noch sind alle diese Verbesserungsvorschläge gut umsetzbar, da in der laufenden Pilotphase die Regularien ja noch keineswegs zementiert sind.

Der bei der „VIKO“ anwesende Kölner Kreisvorsitzende Werner Jung-Stadié bedankte sich bei den Organisatoren und Teilnehmern für den interessanten wie kurzweiligen Abend, auch bei den vielen ehrenamtlichen Trainern/-innen, Betreuern und Betreuerinnen, die mit viel Engagement  meist im Hintergrund erfolgreich wirken.

Mit dem bisher Erreichten kann der Fußballkreis Köln ohne anmassend zu sein, sicher für sich in Anspruch nehmen, der „Vorzeigekreis“ in Sachen neue Spielformen beim Kinderfussball innerhalb des gesamten DFB zu sein. Noch ist diese Entwicklung jedoch ja keineswegs abgeschlossen.

 

 

Nach oben scrollen