Vorwärts SpoHo Köln gewinnt die Neuansetzung des FVM-Frauen-Pokalendspiels

Am letzten Donnerstag musste das FVM-Frauen-Pokalendspiel in Düren-Arnoldsweiler wegen der widrigen Witterungsbedingungen abgebrochen werden. Gestern fand die Neuauflage zwischen Vorwärts SpoHo Köln und dem SC Fortuna Köln auf der Platzanlage des SC Blau-Weiß Köln am Fort Deckstein statt.

Vorwärts SpoHo Köln gewinnt die Neuansetzung des FVM-Frauen-Pokalendspiels

Trotz der Kürze der Zeit hatten die Blau-Weißen auf der Eichenkreuz-Sportanlage für einen würdigen Rahmen gesorgt, dicht gedrängt standen rund 300 Zuschauer hautnah am Spielfeld und sorgten für beste Pokalstimmung. Unter den Zuschauern sah man auch Peter Oprei und Markus Müller aus dem FVM-Präsidium, Martina Lambertz, Walter Schmitt und Werner Jung-Stadié vom Fußballkreis Köln wie auch Ingrid Wüst, langjährige Vorsitzende des FVM-Verbandsausschusses für Frauenfußball, ferner Uwe Koschinat, Trainer der Herren-3.Liga-Mannschaft der Fortuna, der sich jedoch letztendlich nicht als Glücksbringer entpuppte.

Die Südstädterinnen waren im 1. Spielabschnitt das etwas dominantere Team, gingen auch fast folgerichtig durch Assunta Sarago (18.) in Führung, hier verpasste es vielleicht Fortuna, ein zweites Tor nachzulegen.

Zur Pause hatte die SpoHo-Spielertrainerin Lea Wippermann vermutlich eine besondere Eingebung, als sie sich selbst auswechselte und Maria Hertzenberg einwechselte, da noch nicht wissend, dass diese zur spielentscheidenden Akteurin werden sollte.

Dieser gelang nämlich in der 58. Minute mit einem wuchtigen Kopfball zunächst das 1:1, dann sogar das 2:1 in der 73. Minute, als die Fortuna-Keeperin Lisa Brenner den Ball mit seltsamer Flugbahn offenkundig unterschätzte.

Fortuna drängte zwar nochmals mit Macht auf den Ausgleich, der jedoch an diesem Montagabend nicht mehr gelingen wollte, es blieb beim 2:1 (0:1) für Vorwärts SpoHo.

Riesengroß war der Jubel der großen SpoHo-Gemeinde, als die Schiedsrichterin Katharina Sabine Gerhard mit ihren Assistentinnen Laura Duske und Manuela Stüßer die Begegnung beendete. Dieser ebbte auch nachvollziehbar bei der Siegerehrung von Anja Hompesch, Susanne Milden und Emilie Knopp vom FVM-Verbands-Frauenspielausschuss nicht ab.

Die Fortuna-Frauen wie das Funktionsteam dahinter waren zwar natürlich ob der Niederlage geknickt, erkannten jedoch an, dass Vorwärts SpoHo Köln keineswegs sich unverdient FVM-Frauen-Pokalsieger 2017 nennen kann und nun den Verband bei der 1. DFB-Pokalhauptrunde der Frauen vertreten wird.

Schon vor dem Endspiel stand in positiver Weise für den Fußballkreis Köln fest, dass alle drei „weiblichen Pokalsieger“ aus dem Kreis Köln kommen, hatten doch mit dem 1. FC Köln (C-Juniorinnen) und Bayer Leverkusen (B-Juniorinnen) bereits ihre Endspiele gewonnen.

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